Zitiert: Medienpolitik gestalten

Die Einführung des privaten Rundfunks war 1984 ein bedeutender Einschnitt für die deutsche Medienpolitik. Drei Jahre, nachdem der erste Privatsender in Deutschland auf Sendung gegangen war, trat der erste Rundfunkstaatsvertrag in Kraft, der das Verhältnis zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern sowie der…

Zitiert: Öffentlichkeit ohne Journalismus? Rollenverschiebungen im lokalen Raum

Die Digitalisierung medialer Prozesse, die Ökonomisierung medialer Angebote, aber auch tiefgreifende Veränderungen im Nutzungsverhalten des Publikums und wirtschaftlicher Druck haben den Journalismus und sein Umfeld in den vergangenen Jahren nachhaltig verändert. Von diesen Entwicklungen scheint die Lokalpresse besonders betroffen zu sein: Die…

Zitiert: Wirklichkeit verformen, um journalistischen Maßständen gerecht zu werden

Wenn Journalisten die Wirklichkeit verformen und verzerren, um sich ihren Berichtsgegenstand so zurechtzuzimmern, dass er nach ihren Regeln handhabbar ist – wenn ihnen also das Beharren auf den eigenen Regeln und Grundsätzen wichtiger ist, als eine adäquate Abbildung der Wirklichkeit, kann man…

Zitiert: Unruhe beim italienischen Rundfunk RAI

Drohende Kürzungen und eine nicht bestätigte Präsidentin an der RAI-Spitze: In Italien wird eine wachsende Einflussnahme der rechtskonservativen Regierung auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk befürchtet. […] Der neu gewählte Verwaltungsrat äußerte bei seiner Sitzung am 23. Oktober die Sorge, dass die von der…

Zitiert: Reiche, die über eigene Medien auf das politische Geschehen einwirken

Reiche, die sich anschicken, über eigene Medien auf das politische Geschehen einzuwirken, gibt es auch außerhalb der USA. Man denke an Mathias ‚Please stärke die FDP’ Döpfner, den Tech-Unternehmer Frank Gotthardt, der das tendenziöse Reichelt-Projekt Nius vorantreibt, oder an den 2022 verstorbenen österreichischen Red-Bull-Unternehmer Dietrich Mateschitz mit seinen Medienaktivitäten. Der Fall Bezos ist aber auch aus einem anderen Grund für den deutschsprachigen Raum interessant: Er führt vor Augen, wie wichtig die Trennung von Redaktion und Verlag ist – und wie fragil.

Anna Ernst, medieninsider.com, 30.10.2024 (online)