Zitiert: 17% der Bevölkerung kaufen nur bis zu 6% der überregionalen Pressepublikationen

Eine Tatsache ist auch, dass etwa 17% der Bevölkerung in Ostdeutschland leben. Von diesen werden (je nach Titel (Stand 2020) aber nur 2 bis 6% der überregionalen Pressepublikationen gekauft. Ob hier geringere Einkommen und in der Tendenz damit geringere Freizeitbudgets oder die…

Zitiert: „Unsere Demokratie“ durch „das Verbreiten positiver Erzählungen“ retten

Als ob eine solche Erzählung nicht eine prinzipielle Trennung zwischen der Sache, um die es geht, und ihrer erzählerischen Darbietung voraussetzte, der vereinnahmenden Wirkung wegen. Als ob eine solche Erzählung etwas anderes wäre als eine strategische Fiktion. Als ob eine solche Erzählung…

Klick-Tipp: Moldawiens Medienlandschaft: pluralistisch, fragil und unter Druck

Moldawien wird oft als Land „zwischen Ost und West“ beschrieben, doch der Journalist und Medienforscher Victor Gotisan argumentiert, dass dieses Klischee eine wichtigere Realität verschleiert: Moldawien ist nicht bloß ein passiver geopolitischer Raum, sondern eine Gesellschaft, die ihre Zukunft aktiv gestaltet und dabei politischen Druck, wirtschaftliche Anfälligkeit und komplexe Herausforderungen im Informationsbereich bewältigt.

Victor Gotisan, ejo-online.de, 19.08.2026 (online)

Zitiert: Neue Modelle, um Medien zu finanzieren

Weil wir als Demokratien aber weiterhin eine pluralistische Medienlandschaft brauchen werden, könnte es sein, dass wir seriöse Medien irgendwann ähnlich finanzieren müssen wie seit jeher Theater, Museen oder Bibliotheken. Auch da haben wir als Gesellschaft mal die Entscheidung getroffen, dass wir diese Angebote wollen und brauchen, auch wenn sie sich ‚am Markt‘ alleine nicht finanzieren. Also finanzieren wir sie teilweise öffentlich und solidarisch. Und wenn das so kommt, wird die Frage der Unabhängigkeit von den öffentlichen Geldgebern natürlich absolut zentral. Dafür müssen überzeugende Modelle erst gefunden werden.

Armin Wolf, derstandard.at, 19.08.2026 (online)

Zitiert: In der westdeutschen Betrachtung des Ostens wird häufig über jegliche regionale Unterschiede hinweggegangen

Man kann das gut in der jetzigen Berichterstattung zu den Landtagswahlen beobachten: Ich bekomme etliche Anfragen, die nur darum kreisen, warum die AfD im Osten so stark ist. Dabei gibt es Unterschiede zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, in denen dieses Jahr gewählt wird.…