Zitiert: Es ist nicht einfach, Medienstaatsverträge zu kündigen

Es ist einfach gesagt, Staatsverträge zu kündigen. Und rechtlich ist es auch möglich. Aber der Teufel steckt im Detail, in der Abwicklung. Am Ende würden wohl die Ergebnisse einer möglichen Neuaufstellung nicht weit entfernt liegen von dem System, das wir aktuell haben, jedenfalls dann, wenn wir uns an der Rundfunkrechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts orientieren, die ich zwar in vielen Punkten für höchst problematisch halte, an der sich die Länder nun einmal orientieren müssen. Jedenfalls wäre ein Ausstieg kompliziert, langwierig und teuer.

Christoph Degenhart, dwdl.de, 18.05.2026 (online)

Zitiert: „Staatsvertraglicher Begrenzungsmechanismus“ für Telemedienangebote fehlt

Wir brauchen eine klarere, zeitgemäße Struktur im Telemedienauftrag. Das Beschlusspapier der CDU-Fraktionen der Landtage Sachsens und Sachsen-Anhalts sieht in der Plattformstrategie der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auch das Risiko einer Erweiterung statt einer Verschlankung des Kostenrahmens. In der Tat fehlt hier eine mit dem…

Zitiert: Keine Umsetzung des Reformstaatsvertrages ins Medienrecht der Länder für den MDR

Der Reformstaatsvertrag, den die Bundesländer übergreifend für ARD und ZDF beschlossen haben, muss für die einzelnen ARD-Sender in Landesrecht gegossen werden. Drei Länder lassen das lieber. […] Die Sender müssen unter anderem die Zahl ihrer Radio- und Fernsehspartenkanäle reduzieren und eine gemeinsame…

Zitiert: AfD auf Rekordhoch: Was bedeutet das für die nichtkommerziellen Medien?

In zwei Bundesländern könnte potentiell die AfD den Ministerpräsidenten stellen: Sachsen-Anhalt (Wahl 06.09.26 AfD 39%) und Mecklenburg-Vorpommern (Wahl 20.09.26 AfD 34%).

Was bedeutet das für die Medien in Deutschland? Was bedeutet das für freie Radios? […]

Die Existenz der Freien Radios und anderer Bürgermedien ist gefährdet. Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren versäumt, die NKL rechtlich auf einwandfreie Füße zu stellen. Wir fordern deshalb die Definition NKL juristisch abzusichern und länderübergreifend in den Medienstaatsvertrag aufzunehmen.

Bundesverband Freier Radio e.V. (pdf)

Zitiert: Privatradios scheiterten mit Beschwerde gegen ZDF

Das ZDF produziert seit einigen Jahren auch reine Audio-Podcasts wie zum Beispiel „Lanz & Precht“. Dagegen hatte die Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk Beschwerde eingelegt. Diese wurde von der Rechtsaufsicht jedoch zurückgewiesen. […] Mit ihrer Rechtsauffassung scheiterte die APR bei der Hamburger Behörde für…