Zitiert: Geringere Sichtbarkeit des Ostens im ARD-Gemeinschaftsprogramm

Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie, weil gerade aus ostdeutschen Bundesländern der Druck besonders groß war, den Etat des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu begrenzen. Gleichzeitig waren sie es, die immer wieder angemahnt hatten, dass ihre Regionen und Perspektiven eine größere Präsenz im Programm bekommen müssten.

Stefan Niggemeier, sueddeutsche.de, 11.05.2026 (online)

Zitiert: 32 Jahre nach dem Mauerfall dominieren Westdeutsche die Medienlandschaft

Ostdeutsche in Chefetagen von Verlagen und Redaktionen muss man dagegen mit der Lupe suchen … Der Fall der Berliner Mauer: Heute scheint das Fernsehkitsch, vor 32 Jahren hieß es Revolution. Menschen forderten Reise-, Meinungs- und Pressefreiheit; wollten lesen, sprechen und streiten dürfen.…

Zitiert: Die Pathologisierung des Ostens dürfte so schnell nicht enden

Die Heroisierung von Demokratie und Marktwirtschaft und die Pathologisierung der Ostdeutschen sind zwei Seiten einer Medaille. Aber bedarf es besonderer Qualifikationen, um der Freiheit gewachsen zu sein? Mussten nicht DDR-Bürger, um im Staatssozialismus bestehen zu können, Improvisationskünstler von hoher Enttäuschungsresistenz mit der…