Zitiert: Was wäre, wenn niemand mehr für Onlinejournalismus bezahlen müsste?

Ohne Paywalls wäre die Medienbranche ein besserer Ort. Ein Gedankenexperiment über Journalismus als Gemeingut […] „Trittbrettfahrer“ werden nicht als Risiko bemängelt, sondern als Realität und logischer Teil des Systems anerkannt. Das Problem der Paywalls liegt dabei weniger in der technischen Umsetzung als…

Zitiert: Aus der Monetarisierung von Aufmerksamkeit entstünde ihre Befreiung

Wenn Meta nun Geld verlangt, könnte das – paradoxerweise – zur Emanzipation beitragen. Denn wer zahlt, entscheidet bewusster. […] Die kulturellen Folgen wären erheblich: Weniger digitale Ablenkung bedeutet mehr Zeit für Bücher, Besuche, Gespräche, Reflexion, Essen. Mehr Raum für eine Genauigkeit der…

Zitiert: Journalismus für alle zugänglich zu machen

Gerade einkommensschwache Menschen wollen und können nicht für Medien zahlen. Deshalb zahlt es sich für Medienhäuser finanziell nicht aus, etwas am Ist-Zustand zu ändern. Der Zugang zu Information ist nicht nur ein Privileg, sondern auch Macht. Und vielen Menschen fehlt diese Macht.…

Zitiert: Wie man KI-generierte Musik erkennen kann

KI-generierte Musik ist in den letzten zwei Jahren immer besser geworden und heute teilweise schwer durch das menschliche Ohr zu erkennen. Seit letztem Jahr sind wir aber in der Lage, KI-generierte Musik zu identifizieren. Aktuelle KI-Tools erzeugen charakteristische Artefakte im Audiosignal, die für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar sind, sich jedoch durch mathematische oder maschinelle Analyse schnell und sicher aufspüren lassen. Wir haben Millionen von Songs so aussortiert und darauf ein enormes Feedback erhalten. Aktuell haben wir die beste Software, um KI zu erkennen.

Alexis Lanternier, faz.net, 02.04.2026 (online)

Zitiert: Einstellung der Print-Ausgabe: „taz“ verliert nur wenig Abos

Vor fünf Monaten stellte die „taz“ als erste überregionale Tageszeitung ihre werktägliche Print-Ausgabe ein und erscheint nur noch am Wochenende gedruckt. Trotzdem blieb der Großteil der Abonnentinnen und Abonnenten an Bord. […]

Wie die „taz“ am Montag berichtet, war man intern davon ausgegangen, dass 70 Prozent der täglichen Print-Abonnentinnen und -Abonnenten an Bord bleiben würde, tatsächlich waren es aber 89,3 Prozent, die den Wechsel zur rein digitalen Werktagsausgabe mitgemacht haben. Rund 70 Prozent nutzen demnach ein Kombi-Abo aus digitaler Tagesausgabe und gedruckter „wochentaz“.

Uwe Mantel, dwdl.de, 16.03.2026 (online)