Klick-Tipps: Die AfD hat die Sprache in der Politik verändert

Das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache im Auftrag von SWR und Deutschlandfunk die Debatten im baden-württembergischen Landtag unter die Lupe genommen und untersucht, wie sich die Kommunikationskultur in den letzten Jahren verändert hat. Im Fokus ihrer Analyse steht dabei die AfD.

SWR2, 20.12.2020 (online)

Zitiert: Warum man die BILD leicht für sich nutzen kann

Man sieht, dass selbst der auf Angriff und Alarm gebürstete Reichelt nicht herumzureißen vermochte, was schon unter seinen Vorgängern zu beobachten war: dass die „Bild“-Zeitung ein Milieuproblem hat. Eine Crew von jungen, gut ausgebildeten, witzigen und weltanschaulich offenen Journalisten, die dann vor…

Zitiert: Sprache alle wird gesellschaftliche Umstände nicht verbessern

Wir werden mit der Sprache unzufrieden bleiben, bis die gesellschaftlichen Umstände sich bessern; allerdings kann die Sprache genau dazu einen kleinen Beitrag leisten. Wir werden rumprobieren, was die Sprache genauer macht, und vom Ergebnis überlassen, was sich gut und flüssig sprechen lässt.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 18.10.2020 (online)

Zitiert: Bezeichnung als Populist ist in vielen Fällen eine Verharmlosung

Wer sagt, was Wähler hören wollen, ohne Rücksicht darauf, ob das anständig ist, gilt als Populist. Der Begriff besagt im Grunde nichts. …. Leute, die als Populisten bezeichnet werden, nennen sich selbst nicht so, vielmehr behaupten sie, den gesunden Menschenverstand und die…

Zitiert: Journalisten verlieren Fähigkeit, Politiker zu verstehen

Was es für die Demokratie bedeutet, wenn Schlagzeilen an Journalisten vorbei gemacht werden, haben in den USA die Korrespondenten des Weißen Hauses schon unter Präsident Barack Obama erfahren. Denn Obama war es, der damit begonnen hat, Pressekonferenzen zu reduzieren und vermehrt über…