Zitiert: Die Legende von den „Hamas-Angaben, die sich nicht nachprüfen lassen.“

Aber was, wenn die täglichen Pressemitteilungen nur deshalb so irreal anmuten, weil der Krieg selbst längst alle Grenzen überschreitet? Was, wenn Skepsis gegenüber den Schreckensmeldungen dazu führt, den realen Schrecken eines Krieges zu verschweigen? Was, wenn sich hinter der Warnung vor der…

Zitiert: Propagandisten brauchen keine Journalisten mehr

Die NS-Propagandisten waren noch angewiesen auf professionelle Journalisten, die Faschisten von heute und morgen sind es nicht mehr. Wenn – siehe USA – eine Administration mit atemberaubend inkompetenten Personen besetzt werden kann, dann geht das bei Medien erst recht.

René Martens, MDR Altpapier, 02.04.2025 (online)

Zitiert: Einsatz, Operation oder Krieg?

Wie nennen unsere Journalisten, die ja frei, ohne jegliche staatliche Zensur oder Einflussnahme (Artikel 5, Grundgesetz) berichten, das Auftreten westlicher Armeen in der Welt? Es kann durchaus vorkommen, dass der Begriff „Krieg“ verwendet wird – beispielsweise bei der Berichterstattung über den US-geführten…

Zitiert: Medien schaffen Propagandaeffekte für Tyrannen

Journalisten in demokratischen Mediensystemen sollten sich … immer fragen, ob letztlich die Propagandaeffekte für den Tyrannen, der häufig mit Großmachtansprüchen auch demokratische Systeme des Auslands aushebeln möchte, nicht gewichtiger sind als alle kurzfristigen Nachrichtenwerte und Scoops. Und für solche strategischen Fragen liefert die Geschichte der Hitler-Interviews, im Detail wie im Gesamtergebnis, gutes Material, auch wenn sie vielen Medienhäusern im Nachhinein nicht mehr gefallen dürfte

Lutz Hachmeister, MDR Altpapier, 12.11.2024 (online)