Zitiert: Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Wir springen zu kurz, wenn wir bloß über runde Tische, Expertenkommissionen oder politische Zuständigkeiten diskutieren. Das lenkt von wesentlichen Fragen ab. Wir brauchen konkrete inhaltliche Vorschläge. Nicht populistisch zu gedeckelten Rundfunkbeiträgen oder zur Abschaffung von Orchestern und Hörfunkwellen. Sondern grundsätzlich: Was erwarten…

Zitiert: Große Reform auch ohne Runden Tisch möglich

Eine große Reform lässt sich auch ohne Runden Tisch, ohne „verfassungsgebende Versammlung für den gemeinnützigen Rundfunk“ in mehreren Schritten erreichen. Hilfreich wäre dazu ein konkreter Vorschlag aller öffentlich-rechtlichen Sender, welche Prioritäten sie sehen, in welchen Zeitabschnitten die Reformen verwirklicht werden sollten und welchen Beitrag sie dazu leisten. Ein solches Konzept würde auch den Druck auf die Länder erhöhen, dafür die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Helmut Hartung, medienpolitik.net, 4.11.2022 (online)

Zitiert: Ein Fall für radikale Reformen

Die Öffentlich-Rechtlichen erstarren in absurden Strukturen. Nur: Statt über Reformen wird hauptsächlich über Skandale diskutiert. Ersparen wir uns die Plattitüde: Wenn es ihn nicht gäbe, müsste man ihn erfinden. Stellen wir besser nüchtern fest: Nur Verrückte würden ihn so erfinden, wie er…

Zitiert: rbb-Programmdirektor kann Programm „nicht täglich neu erfinden“

Ich möchte am liebsten erfolgreiches Programm machen: Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen Sendungen entwickeln, die die Menschen begeistern und für die man gerne arbeitet. Nah an den Menschen, modern und spannend. Da sind wir mit der Sendestrecke im Vorabend offensichtlich noch nicht angekommen. Aber das Schöne am Fernsehen ist: Man bekommt mit jedem neuen Sendetag eine neue Chance, die Menschen zu faszinieren. Wir können uns nicht täglich neu erfinden, aber kontinuierlich für die Zuneigung der Zuschauerinnen und Zuschauer arbeiten. Und das tun wir.

Jan Schulte-Kellinghaus, tagesspiegel.de, 22.5.2022 (online)

Zitiert: Reform von ARD und ZDF darf Kosten nicht steigern

Nathanael Liminski, Staatskanzleichef von NRW, erwartet, dass ARD und ZDF sparen. Das von der ARD angekündigte Nachrichtensoloprogramm sieht er sehr kritisch und fragt: Wo bleibt die Gemeinsamkeit mit dem ZDF? … Aus Sicht vieler Länder soll „Unterhaltung“ im öffentlich-rechtlichen Rundfunk anders gestaltet…