Zitiert: KEF erhöht den Finanzbedarf der Anstalten und reduziert die Rundfunkbeitragserhöhung

Ab Januar 2027 soll der Beitrag auf nur 18,64 steigen, so steht es im Entwurf des 25. KEF-Berichts nach Angaben des Evangelischen Pressedienstes (epd), der das Papier einsehen konnte. […] Erstens rechnet die Kommission mit deutlich mehr beitragspflichtigen Wohnungen. Die Anzahl soll…

Zitiert: Rundfunkbeitrag soll nicht so hoch steigen

Der Zwischenbericht der Gebührenkommission KEF sieht für 2027 und 2028, trotz steigenden „Finanzbedarfs“ der Öffentlich-Rechtlichen, einen verringerten Anstieg beim Rundfunkbeitrag vor. Die Zahlen sind erstaunlich. […] Nach dem Entwurf, über den am nächsten Mittwoch die Rundfunkkommission der Länder und die Anstalten beraten,…

Zitiert: Wer das Wort „Zwangsgebühr“ wählt, will provozieren

Das ist legitim, ich weiß nur nicht, ob es zur Rolle eines Kulturstaatsministers passt. […] Das Wort „Zwangsgebühr“ ist natürlich abwertend. Grundsätzlich kann und soll man über die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks diskutieren – aber bitte auf der Grundlage von Fakten, nicht mit Reizvokabeln.

Linda Zervakis, presseportal.de, 24.11.2025 (online)

Zitiert: „Zwangsgebühr“

Es ist auch nicht hilfreich, wenn Politiker – egal ob auf Landes- oder Bundesebene – den Rundfunkbeitrag mit dem Wort „Zwang“ negativ konnotieren. Es spricht auch niemand in der politischen Mitte von „Zwangs-Steuern“ oder der „Zwangs-Straßenverkehrsordnung“, an die wir uns auch alle halten. Da wird schon ganz bewusst ein gewisses Framing bedient. Auch das betrachte ich als Öl in ein Feuer gießen, das Populisten angezündet haben.

Heike Raab, dwdl.de, 13.10.2025 (online)

Zitiert: Der Rundfunkbeitrag ist ein Solidarbeitrag

Der von allen zu bezahlen ist, die dazu in der Lage sind. So wie auch Kinderlose Steuern für Kindergärten oder Fahrradfahrer Steuern für Autobahnen zahlen müssen, sind auch ARD-und-ZDF-Verweigerer Teil dieser Gesellschaft, die sich einen unabhängigen Rundfunk zur Meinungsbildung und Wissensteilhabe leistet. Das bloße „Gefühl“, sich mit seiner eigenen Meinung nicht ausreichend im Programm wiederzufinden, genügt nicht, um sich der Solidargemeinschaft zu entziehen.

Imre Grimm, lvz.de, 15.10.2025 (online)