Zitiert: WDR-Rundfunkrat fordert klare strategische Sparmaßnahmen

Der WDR-Rundfunkrat erwartet, dass die erforderlichen Einsparungen die Qualität des Programmangebots nicht gefährden. Zudem sollen strategische Investitionen die Zukunftsfähigkeit des Senders sichern. […]

Das Gremium verwies darauf, dass zur Sicherung der finanziellen Stabilität unter anderem eine intensivere Zusammenarbeit innerhalb der ARD angestrebt werde. Dies solle durch die ARD-Reformagenda erreicht werden, die für den Zeitraum 2025 bis 2028 ein Umschichtungsvolumen von 250 Millionen Euro vorsieht. Man erwarte, dass die finanziellen Auswirkungen dieser Maßnahmen auf den WDR klar beziffert werden, forderte der Rundfunkrat.

epd medien, 30.09.2024 (online)

Zitiert: Gremien auf dem Weg von der nachträglichen in eine vorausschauende Beratung

Unsere Aufgaben sind ja klar abgesteckt: die Kontroll-Zuständigkeiten der Aufsichtsgremien wurden zuletzt deutlich gestärkt, was im Umkehrschluss bedeutet, dass die Ratsmitglieder deutlich mehr Verantwortung tragen – wenn es um die Auftragserfüllung geht, aber auch um das wirtschaftliche Agieren der Häuser. In der…

Zitiert: Entwicklung der Gremien in öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten

Mit § 31 des Medienstaatsvertrags (MStV) wurden Zuständigkeiten und Kompetenzen der Gremien der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten deutlich konkretisiert und gestärkt. Das ist zu begrüßen und entspricht ganz der Historie der Gremien seit Beginn des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nach dem Zweiten Weltkrieg. […] Wie schon…

Zitiert: Ehrenamtliche sind mit der Kontrolle des Rundfunks überfordert

Die Idee, die Kontrolle über den Rundfunk einem Kreis von Personen zu übergeben, der repräsentativ für die Gruppen und Kräfte der Gesellschaft handelt, erweist sich im Rückblick als eine der größten Schwachstellen des Systems. Nicht nur dass es nie gelungen ist, öffentlich…

Zitiert: Warum Parteien die Gremien dominieren

Allerdings dominieren die Parteien die Gremien auch deshalb, weil ihnen dies niemand streitig macht. Ein schwarzer und ein roter Freundeskreis im ZDF-Fernsehrat (die der ZDF-Staatsvertrag nicht vorsieht) steht nicht nur für zwei parteipolitische Steuerungsgruppen. Sie erleichtern auch Entscheidungen eines Gremiums, das mit 60 Mitgliedern unangemessen groß geraten ist. Und natürlich kann man den Parteien nicht vorwerfen, dass sie in Machtfragen über eine große Routine verfügen. Das ändert freilich nichts daran, dass es eine gesellschaftliche Kontrolle des Rundfunks nur auf dem Papier gibt.

Norbert Schneider, epd.de, 22.03.2024 (online)