Zitiert: „Synchronisieren“ ist eine Form der Kunst

Doch „Synchronisieren“ ist eine Form der Kunst, ein Handwerk, das beginnt, schon bevor ich in meiner Studiokabine stehe. Zuerst muss die fremde Sprache übersetzt werden. Dann schreiben Dialogbuchautorinnen und -autoren ein Synchronbuch, das im besten Falle lippensynchron ist und den Ton und…

Zitiert: Synchronschaffenden wollen dahin, wo künstliche Intelligenz nie hinkommt

An die Stellen, an denen eine Stimme in Panik bricht, keine Worte mehr verständlich sind vor Weinen, dort, wo ein gackerndes Lachen so sehr mitreißt, dass man gar nicht anders kann, als sich mitzufreuen.

Menschliche Intelligenz ist das, was unseren Berufsstand bewahren könnte. Genauer gesagt ein Anspruch an die Menschlichkeit. Eine fordernde Erwartungshaltung, der Anspruch, sich nicht mit maschineller Mittelmäßigkeit zufriedenzugeben.

Maresa Sedlmeir, sueddeutsche.de, 27.10.2025 (online)

Zitiert: Synchronsprecher*innen fordern mehr Schutz

Im März machten deutsche Synchronsprecher*innen in einer koordinierten Aktion auf die Gefahren von KI für die Branche aufmerksam. Dabei warnten sie vor der vermehrten Nutzung von KI-Synchronisation, da es KI-Stimmen an Emotion, Timing und Authentizität fehle.

Sie forderten eine europaweite Regulierung zum Schutz der Berufsgruppe. Das gemeinsame Video erhielt auf Instagram über 450.000 Likes.

Jonas Kähler, taz.de, 03.09.2025 (online)

Zitiert: Spardruck in der Branche der Synchronsprecher

Früher konnten wir uns die Filme vorher ansehen, bekamen Dialogbücher zu lesen und nahmen gemeinsam auf. Heute muss alles schnell gehen. Aus Zeit- und Kostengründen werden Synchronsprecher nur mehr für Takes gebucht, die sie dann alleine sprechen. …. Wir würden viel mehr…