Zitiert: Funktionsweise der Plattformen begünstigt populistische Inhalte

Dass Plattformen wie Facebook, Instagram, YouTube oder TikTok populistische Inhalte begünstigen, liegt an ihrer Funktionsweise. Verstärkt wird nämlich die Reichweite von Inhalten, die besonders viele Interaktionen auslösen, also etwa Shares, Kommentare, Likes und andere Emoji-Reaktionen. Belohnt werden also nicht nur Inhalte, die besonders viel Zuspruch erfahren, sondern auch solche, die besonderes viel Widerspruch erfahren. Oder am besten beides, Hauptsache viele Emotionen. Deshalb sind polarisierende Inhalte so beliebt.

Ingo Dachwitz, netzpolitik.org, 02.09.2026 (online)

Zitiert: Versagen von von Tiktok und Medien

Vor laufender Kamera fügt sich der frühere Gossip-Blogger Perez Hilton Verletzungen zu. Tiktok reagiert viel zu spät. Und anstatt ethische Grenzen zu wahren, beschreiben manche US-Medien jedes Detail. […] Doch wenn Redaktionen in Textform nacherzählen, was Social-Media-Plattformen als Video bereits gelöscht haben,…

Zitiert: Der Bundestag ist keine Bühne für das nächste TikTok-Reel

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner kritisiert das Verhalten mancher Bundestagsabgeordneten im Hinblick auf die Nutzung sozialer Medien. Vor einem Jahr klang sie allerdings noch anders. „Das Plenum ist das Schaufenster unserer parlamentarischen Arbeit und keine Influencer-Agentur oder Klick-Ökonomie“, sagte Klöckner weiter. „Kurzum: Demokratie ist…

Zitiert: Fußball – vom Fernsehen zu Tiktok

Die Sender haben zwar die sündhaft teuren Rechte, aber sie haben die alleinige Aufmerksamkeitsführerschaft verloren. Wenn im Stadion das entscheidende Tor fällt, wandern die wertvollsten Sekunden des Spiels in Echtzeit als Fan-Mitschnitt, KI-Visualisierung oder Creator-Clip zu TikTok – Minuten bevor die TV-Analysten…