Zitiert: Soziale Medien – Kein Algorithmus ist auch keine Lösung

Polarisierung, Hass, Desinformation: Angeblich sind daran die Formeln schuld, nach denen Facebook, Instagram und Tiktok Inhalte sortieren. Es wäre schön, wenn es so einfach wäre. … Neben Männern mit zu viel Macht und zu wenig Moral sind soziale Medien Projektionsfläche geworden für…

Zitiert: Wäre die Welt ohne Algorithmen friedlicher?

Wenn alle Plattformen ihre Algorithmen in den Giftschrank packten, wären Menschen nicht friedlicher, die Welt nicht harmonischer. Das befreit die Konzerne nicht von ihrer Verantwortung. Algorithmen sind nicht das einzige und auch nicht das größte Problem, aber ein Problem sind sie trotzdem.…

Politik in den Sozialen Netzwerken: Tiktok

Tiktok ist politisch, aber die demokratischen Parteien tun sich mit dem Netzwerk schwer. Nazis und Rechtsextreme hingegen nicht. ….  Im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung, die im Rahmen einer langfristigen Beobachtung die Chancen für linke Aktivist*innen auf verschiedenen sozialen Netzwerken analysiert, haben Marcus Bösch…

Zitiert: der Unterschied zwischen redaktionell arbeitenden Medien und digitalen Kommunikationsplattformen

Zwischen redaktionell arbeitenden Medien und digitalen Kommunikationsplattformen gibt es aus Sicht Otfried Jarrens einen grundsätzlichen und folgenreichen Unterschied: „Publizistische Medien sind Infrastrukturen des Kollektivs auf Dauer, Plattformen sind individualisierte und personalisierte Infrastrukturen auf Zeit“, so der renommierte Kommunikationswissenschaftler. Und daraus folgt aus…

Zitiert: Late-Night hat sich überlebt

Inzwischen ist es … so, dass sich der Late-Night-Show-Dreiklang überlebt hat, weil die einzelnen Elemente jeweils eine neue Heimat gefunden haben: Den bissigen Monolog zum Weltgeschehen gibt es bereits tagsüber, bissiger und vor allem vielfältiger in Podcasts (sowie plumper und böser auf Twitter), die Skits und Stunts sind bei Tiktok zu sehen, und wenn Promis Werbung machen wollen, dann tun sie das auf ihren Social-Media-Kanälen und nicht in weichgespülten und vorher abgesprochenen TV-Interviews.

Jürgen Schmieder, sueddeutsche.de, 22.06.2021 (online)