Zitiert: Frei zu besserem Fernsehen sein können

Frei von schlechtem Fernsehen sein zu wollen, ist ein weit einfacheres Anliegen, als frei zu deutlich besserem Fernsehen sein zu wollen. Soll heißen, erst wenn der Affekt abgeklungen ist, kann neu gestaltet werden.

Konstruktiver Vorschlag: eine neue Talkshow. Gäste und Moderation in Bademode. Ein dampfender Whirlpool. Nach Wunsch alkoholische Getränke. Die ersten zehn Minuten herrscht Sprechverbot, bis das perfekt alkalische Wasser allen Anwesenden die Alltagssorgen weggeblubbert hat. Dann beginnt das Gespräch. Sendungstitel: Das Abklingbecken.

Bernhard Heckler, Cornelius Pollmer, sueddeutsche.de, 21.06.2024 (online)

Zitiert: Hessischer Rundfunk mit „Zielbild 2032“

Das „Zielbild 2032“ sieht in zwei Vierjahresetappen vor, dass, was heute linear in Fernsehen und Radio läuft, sich in digitale Angebote verwandelt. Das bedeutet Umschichtung und Verzicht. Besonders betroffen ist das Radio, am Ende des Prozesses wird der Hessische Rundfunk höchstwahrscheinlich nicht…

Zitiert: Influencer in TV-Serien

Manchmal sieht man Influencer in Serien und Filmen, vor allem aber, weil die Macher hoffen, man würde damit junge Leute zum Fernsehgucken bewegen. Ganz ehrlich: Eine 14-Jährige, die „Germany’s Next Topmodel“ schaut, interessiert sich nicht für das „Traumschiff“, nur weil da ein Influencer mitwirkt. Meine Kolleginnen und Kollegen, die bei den „Cops“ arbeiten, haben alle im Theater angefangen und eine klassische Ausbildung.

Marisa Burger, sueddeutsche.de, 30.05.2024 (online)