Patrick Bahners beschreibt auf faz.net „Alpha House“, die Serie, die von einer Politiker-WG der Demokraten handelt.
Patrick Bahners beschreibt auf faz.net „Alpha House“, die Serie, die von einer Politiker-WG der Demokraten handelt.
„Erwartungsgemäß schauen fast alle Nutzer der Fanseiten von Sendern diesen auch im Fernsehen. Lediglich 7 Prozent und damit 0,23 Millionen geben an, keinen der Sender im Fernsehen zu schauen, die zugehörige(n) Fanseite(n) aber zu nutzen. Als Ersatz im Sinne eines weiteren, ausschließlich genutzten Verbreitungsweges innerhalb der Community dienen die Seiten der Fernsehsender demnach nur in den seltensten Fällen.
Weiterlesen Dokumentiert: Über das Social Web gewinnen Fernsehsender nur wenige neue Nutzer
Nie gab es so viele neue US-Serien und neue Staffeln bekannter US-Serien in Deutschland legal zu sehen – und dies nur einen Tag nach US-Ausstrahlung. Allerdings profitieren davon nicht deutsche Anbieter. Diese hätten es verschlafen, die entsprechenden Rechte zu erwerben, so Thomas Lückerath auf dwdl. Allerdings wäre dies angesichts der Apple-Konkurrenz iTunes auch schwer geworden.
„Keiner bietet ein so umfassendes Serien-Angebot wie iTunes. In Zeiten, in denen ein einzelnes Kinoticket inzwischen leicht mal 10 Euro kostet, verlieren Preise von 20 bis 30 Euro für eine ganze Serienstaffel ihren Schrecken.“
Eines von McLuhans Mediengesetzen besagt: „Wir formen unser Werkzeug, und danach formt unser Werkzeug uns“. Diese Einsicht von McLuhan ist entscheidend für das Fernsehen der Zukunft: denn das Fernsehen, das wir derzeit haben, prägt auch seine eigene Zukunft und unsere mit. Karl Marx hatte darauf hingewiesen, dass man die Produktion nicht unabhängig von der Konsumption betrachten kann. Ein Produkt wird zum Produkt erst dadurch, dass es konsumiert wird. Ein Kleid, schreibt Marx, wird erst wirklich Kleid durch den Akt des Tragens.
Weiterlesen Zitat: Das Fernsehen hat die Zuschauer, die es heranzüchtet
Das Fernsehen der Zukunft ergibt sich meiner Ansicht nach weniger aus technischen Neuerungen und erst recht nicht aus mehr Quote – denn Quote bedeutet als Faustregel nur, dass man bald mehr vom Gleichen haben wird. Was Quote bringt, produziert vor allem Sendungsklone. Das Fernsehen der Zukunft wird – und dies ist mein festes Bekenntnis zum dualen System und damit zum öffentlich-rechtlichen Fernsehen – in Wahrheit in erster Linie hervorgehen aus einer gründlichen Reflexion über das, was noch möglich ist.