Zitiert: Die Enge der ARD beim „weiten“ Kulturbegriff

Wenn das aber allein darauf hinausläuft, die Nutzer dort „abzuholen“, wo sie sind und sie nicht im Sinne eines Bildungsauftrags auch in das Unbekannte mitzunehmen, führt das zwangsläufig zur Verflachung des Programms. Ausdruck dieser Tendenz ist der von rbb und WDR eingeführte…

Zitiert: Rationalisierung führt bei ARD zu Abbau von Vielfalt und Verflachung

Viel ist von rationalisierenden Zusammenlegungen von Programmen und Redaktionen die Rede. Ist aber nicht Vielfalt der lebendige Ausdruck von Demokratie? Auch die Regionalprogramme der Öffentlich-Rechtlichen, der Blick auf das Lokale, auf die „kleinen“ Ereignisse vor der Haustür ist für den Zusammenhalt der…

Zitiert: Filterblasen und Microtargeting

Oft wird ja suggeriert, man könne Filterblasen entschärfen, indem man Menschen mit abweichenden Positionen konfrontiere. Bails zufolge verstärkt es allerdings eher die Voreingenommenheit, in sozialen Netzwerken anderen Meinungen ausgesetzt zu sein. Das liege auch daran, dass sich Begegnungen im realen Leben von…

Zitiert: Wird Radiokunst weiterhin gewollt und ermöglicht?

Nominierte Produktionen und gar das preisgekrönte Hörspiel erfahren nicht mehr automatisch die Wertschätzung, die sich bei den Autoren auch finanziell durch die Übernahme des Stücks durch die anderen Sender niederschlagen würde. … Denn es gibt sie, die künstlerisch innovativen, stimmlich und von…

Zitiert: Zentralredaktionen als ein Gewinn für die Qualität?

Die Bildung von Zentralredaktionen ist ein Gewinn für die Qualität. Viele Zeitungen, die sich aus finanziellen Gründen keine großen Redaktionen mehr leisten konnten, haben durch den Aufbau von Zentralredaktionen ihre journalistische Qualität halten und sogar ausbauen können. Toll sind auch die Rechercheverbünde, in denen öffentlich-rechtliche Medien und Zeitungen zusammenarbeiten. Denken Sie an die großen Skandale, die dadurch aufgedeckt wurden. Das kann keiner allein.

Ernst Elitz, medienkorrespondenz.de, 24.07.2021 (online)