Zitiert: Der Unterschied zwischen Disney und den öffentlich-rechtlichen Sendern

Disney war von Anfang an unser Wunschpartner und Hauptadressat. Wir wussten, dass das deutsche Team nach relevanten Stoffen suchte. Und tatsächlich fiel die Entscheidung für „Deutsches Haus“ dort sehr schnell. Das war uns auch deshalb so wichtig, weil wir unser Momentum nicht verlieren wollten. Ein öffentlich-rechtlicher Sender hätte eine komplexe Finanzierung mit Förderung und Vorverkäufen aus dem Weltvertrieb nach sich gezogen. So brauchte es nur eine Unterschrift – und wir konnten loslegen.

Sabine de Mardt, dwdl.de, 14.11.2023 (online)

Zitiert: Empfehlungen für öffentlich-rechtliche Unterhaltung

Empfehlung 1: Für jedes Unterhaltungsformat Zielsetzungen benennen, zu welchen gesellschaftlichen Leistungen es beitragen soll, z.B.: emanzipatorische Entwicklung und Akzeptanz anderer Lebensformen, Testen und Erwerb neuer Schemata und Kompetenzen, Unterstützung bei Herausbildung sozialer Identität; Herstellung oder Widerspiegelung eines gesellschaftlichen ‘common sense’; Zugang zu…

Zitiert: Bundesverfassungsgericht bewahrte in 30 Jahren den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zehnmal vor Verfassungsverstößen der Politik

Ausgehend vom Befund, dass die Rundfunkfreiheit, so wie Freiheit generell, auch in einer freien Gesellschaft nicht selbstverständlich ist. Allerdings haben mehr als zehn Rundfunkurteile und höchstrichterliche Beschlüsse aus Karlsruhe in den letzten dreißig Jahren wesentlich dazu beigetragen, die Grundfesten der Rundfunkfreiheit in Deutschland zu sichern. Dies wiederum ist der großen historischen Errungenschaft zu verdanken, in einem demokratischen Rechtsstaat zu leben.

Karola Wille, medienpolitik.net, 30.10.2023 (online)