Zitiert: Länder setzen ARD und ZDF ein Ultimatum

Die Länder fordern „finanzwirksame Selbstverpflichtungserklärungen“, also anscheinend bindende Zusagen für Einsparungen und Kostensenkungen. Auf einer „finanzwirksamen Selbstverpflichtungserklärung“ hatte vor zwei Jahren, bei der Debatte über die Erhöhung des Rundfunkbeitrags ab 2021, der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), bestanden, um der Empfehlung…

Zitat: Ein Hintergrund für wachsende Unzufriedenheit in den Sendern

Die Situation stelle sich eher so dar, schreibt er: Der Druck auf die Mitarbeitenden sei in den vergangenen Jahren gestiegen. Frei gewordene Stellen seien nicht nachbesetzt worden. Die Pandemie habe das Programm dominiert, auf Kosten anderer Themen. Die Digitalisierung habe für die Etablierung neuer Arbeitsabläufe gesorgt. Diskussionen seien kurz gekommen, dafür habe es mehr Ansagen als früher gegeben. Von einer „Entfremdung“ ist im Artikel die Rede, von einem „unzureichend moderierten Wandel“. Also von Distanz.

Götz Hamann indirekt zitiert in: MDR Altpapier, 22.9.2022 (online)

Zitiert: Begräbnis der Queen – 4,1 Milliarden Zuschauer

Die Zahl steht in ungezählten Artikeln, als Quelle werden mal ungenannte „TV-Analysten“ angegeben, mal unbestimmte „Medienberichte“, aber in die Welt gebracht hat sie offenbar eine einzige Frau: Carolina Beltramo von WatchTVAbroad.com. Die Seite hat sich nach eigenen Angaben darauf spezialisiert, Menschen zu…

Zitiert: Veränderung auf Augenhöhe

Über die Baustellen, die die Öffentlich-Rechtlichen derzeit zu bearbeiten haben und die unfreiwillig ans Licht gekommen sind, wird viel gesprochen. Doch das reicht nicht. Die Sender stehen vor einer besonderen Aufgabe: Sie müssen das Gesicht wahren und beweisen, dass sie in der Lage sind, Kritik aus den eigenen Reihen anzunehmen. Gerade von denjenigen, die unter internen Strukturen auch leiden: den jungen Freien. Sie wünschen sich Veränderung auf Augenhöhe.

Larena Klöckner, taz.de, 11.9.2022 (online)

Zitiert: „Erziehen“, um zu „integrieren”

Die Öffentlich-Rechtlichen haben sich vom angeblichen „Populismus“ eines Teils der fernsehenden Durchschnittsbevölkerung emanzipiert – geschweige denn von dem derer, die nicht fernsehen. Sie sehen sich als gebildeter und kreativer als die Privaten, vor allem aber als viele der Fernsehenden vor „der Glotze“.…