Geborene Sächsin wird neue SWR Landessenderdirektorin Rheinland-Pfalz

Auf Vorschlag des SWR-Intendanten Kai Gniffke hat der Landesrundfunkrat Rheinland-Pfalz des Südwestrundfunks (SWR) in seiner heutigen Sitzung am 9. Juli 2021 Ulla Fiebig zur neuen Landessenderdirektorin Rheinland-Pfalz gewählt. Ihr Amt wird Ulla Fiebig zum 1. Juni 2022 antreten. … Die am 20.…

Zitiert: Woran man sich bei der ARD-Debatte um neue „digitale Angebote“ für neue Zielgruppen erinnert fühlt

Nicht die Öffentlichkeit hatte auf den Rundfunk gewartet, sondern der Rundfunk wartete auf die Öffentlichkeit., und um die Situation des Rundfunks noch genauer zu kennzeichnen: Nicht Rohstoff wartete auf Grund eines öffentlichen Bedürfnisses auf Methoden der Herstellung, sondern Herstellungsmethoden sehen sich angstvoll…

Zitiert: “Digitalisierung” bei den Sendern zieht Vielfaltsabbau nach sich

Dass das Publikum online jederzeit alles haben kann, führt nach den Erfahrungswerten des unregulierten Internet zu einer ungeheuren Konzentration: Wenn am Ende ein einziges digitales Literaturformat übrig bliebe, das ohnehin überall empfangbar ist, wäre für die Grundversorgung theoretisch gesorgt. Dieser Tendenz zu…

Zitiert: Die öffentlich-rechtlichen Sender sind in der alten Bundesrepublik hängengeblieben

Frauen und Ostdeutsche verdienen grundsätzlich weniger. Menschen mit Migrationshintergrund gibt es zwar als Aushängeschild in der Tagesschau, aber nicht bei den wirklichen Entscheidungsträgern. Der vielbeschworene Gender-Pay-Gap ist bei der ARD besonders hoch. Die bestbezahlte Intendantin Yvette Gerner (Radio Bremen) verdient mit 280.000…

Treffen hinter Absperrband: ZDF-Freundeskreise

Das Schöne bei der Wahl in Mainz war auch, dass man einmal die sogenannten Freundeskreise leibhaftig sehen konnte, die im ZDF-Fernsehrat neuerdings viel Wert darauf legen, überparteilich zu sein. Der schwarze, geleitet vom ehemaligen Verteidigungsminister Franz Josef Jung, CDU, versammelte sich in der Pause nach dem ersten Wahlgang hinter einem Absperrband auf der Terrasse vor der Halle. Der rote, von Verdi-Chef Frank Werneke geleitet, beriet sich im Sitzungssaal. Das ist deshalb bemerkenswert, weil ansonsten alle an diesem Tag so taten, als gebe es diese Lagerbildung nicht in dem mächtigen Aufsichtsgremium.

Claudia Tieschky, sueddeutsche.de, 02.07.2021 (online)