Zitiert: Auslagerung der Produktionen macht Redakteure erpressbar

Die meisten Sendungen dieser Art sind inzwischen ausgelagert. Ich finde das zweischneidig. Als Redakteur*in nimmt man den Film nur noch ab, aber man ist nicht mehr richtig involviert in die Sache. Die Produktionsfirmen haben eigene Redaktionen. Für sie ist es überlebenswichtig weiter…

Zitiert: Selbstgerechte Medienmanager des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Es ist vor diesem Hintergrund unverschämt, wie selbstgerecht und aufgekratzt die Medienmanager des öffentlich-rechtlichen Rundfunks die deutschen Verlegerinnen und Verleger, Kritikerinnen und Kritiker und Intellektuellen immer wieder über die sensationelle Neuigkeit in Kenntnis setzen, dass übrigens das digitale Zeitalter begonnen habe. Als…

Zitiert: Senderchefs wollen Quote, nicht die Politiker

Die Diskussion fing schon unter Fritz Pleitgen an. Ich habe ihn damals gefragt, wer konkret hat gesagt, wir müssten Quote machen. Pleitgen konnte darauf keine Antwort geben. Ich weiß natürlich nicht, was in Hinterzimmern geredet wird. Ich kenne aber verschiedene Minister in…

Zitiert: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist nicht kapitalismuskonform gedacht

Der Konflikt zwischen gesellschaftspolitischem und plattformkapitalistischem Denken, das um die eigentlich im Rundfunkstaatsvertrag kaum kapitalismuskonform gedachten Rundfunkanstalten gerade tobt, liegt jetzt also offen zutage: Auf der einen Seite war vor allem von Allgemeinheit, Öffentlichkeit und Demokratie die Rede. Auf der anderen von…

1990 – 1992: Zerstörung der eigenen medialen Öffentlichkeit

Klaus Wolfram, der 1977 aus seiner akademischen Stellung entfernt und in die Fabrik geschickt worden war, gehörte später zur Führung des Neuen Forums und scheiterte mit der Gründung der kritischen Zeitung „Die Andere“. In seiner Rede vom November 2019, mit der er…