So einige sind der Meinung, die Zusammenlegung von ARD und ZDF sei ein AfD-Vorschlag. Doch die AfD vorgeschlagen, die Zahl der Programme zu reduzieren. Sie wolle zwei steuerlich finanzierte Rundfunk-Sender. Der bisherige Rundfunkbeitrag soll wegfallen. Mit der Steuerfinanzierung entsteht ein staatlich kontrolliertes Fernsehen und Radio, da dann Regierung und Parlament mit jedem Haushalt neu über die Finanzierung der Sender entscheiden. Bei einer direkten Steuer-Finanzierung ist die Abhängigkeit von der Regierung größer beim beitragsfinanzierten Fernsehen.
Die Sender zu fusionieren, das ZDF zu privatisieren, das ERSTE einzustellen sind keine neuen medienpolitischen Ideen. Entsprechend hatten sich die Ministerpräsidenten Edmund Stoiber und Kurt Biedenkopf schon 1995 geäußert. Leicht verändert legten Edmund Stoiber, Georg Milbradt und Peer Steinbrück 2003 ähnliche Vorschläge auf den Tisch. Weiterlesen
„Mit Stand 31.12.2014 waren 2.528.674 Personen von der Beitragspflicht befreit und 505.506 Personen wurde eine Ermäßigung gewährt. Die Anzahl der Personen, denen eine Befreiung von der Beitragspflicht bewilligt wurde, ist im Jahr 2015 um 329.546 (13,03 %) auf 2.858.220 Personen… Weiterlesen
Marlehn Thieme ist die neue Chefin des ZDF-Fernsehrats. Sie ist schon seit 12 Jahren Mitglied des Gremiums und will sich nun für Transparenz und „mutige Programminnovationen“ für junge Menschen stark machen, meldet SpOn.
Zu ihrer Wahl sagte sie auch: „Es ist eine wichtige und spannende Aufgabe, den erfolgreichsten deutschen Sender in einer Zeit dynamischer Veränderungen der Medienlandschaft kritisch zu begleiten und konstruktiv weiter zu entwickeln. Mit der neuen Zusammensetzung des Fernsehrates haben wir die Chance, die vielfältigen Interessen der Gesellschaft im ZDF-Programm noch stärker in den Blick zu nehmen.“ Weiterlesen
„Dass der Bezahlsender Sky im Gegensatz zur ARD öffentlich gemacht hat, dass er für seine Bundesligarechte pro Jahr künftig statt 486 Millionen Euro 876 Millionen Euro bezahlen muss, ist nach Herres’ Angaben der Tatsache geschuldet, dass Sky eine Aktiengesellschaft ist.… Weiterlesen
„Heute lösen Fernsehfilme keine Skandale mehr aus. Selbstverständlich auch deshalb, weil vieles, was damals als sexuelle Darstellung, antiautoritäre Geste oder blasphemischer Moment provozierte, mittlerweile gesellschaftlich akzeptiert ist.
Es legt aber auch daran, dass man in Fernsehfilmen nicht mehr provozieren will. Stattdessen sendet man das, was alle erwarten und lieben (sollen). So fehlt in Zukunft das, was heute provoziert, aber morgen gemocht und vor allem erinnert wird. … Weiterlesen