Zitiert: ZDF-Fernsehratsvorsitzende fordert „engen Schulterschluss“ von Medien und Politik

Seine Parteifreundin Gerda Hasselfeldt flehte in ihrer Funktion als Vorsitzende des ZDF-Fernsehrats auf einem weiteren Symposion die Zuhörer an: „Wir brauchen einen engen Schulterschluss von Politik und Medien“, sagte sie, „man kann über die Bevölkerungsvielfalt streiten, aber immer in dem Bewusstsein, dass dieses Juwel vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhalten bleibt mit einem positiven Impact. Das geht nicht umsonst. Ich kann nicht einen hohen Standard ansetzen für faktenbasierten Journalismus linear und digital, dazu neue Nutzerkontakte vorschreiben, dann aber sagen: Aber kosten darf das nichts!“

Jörg Seewald, faz.net, 25.10.2025 (online)

Zitiert: ARD, ZDF und Deutschlandradio unter Niveau

Natürlich gibt es auch heute hervorragende Medienmacher und Publizisten. Doch im Großen und Ganzen vergisst er aus vielerlei Gründen immer wieder seinen Öffentlichen Auftrag und produziert deutlich unter seinem Niveau sinnleere Geschichten. Viele Newsmedien wollen immer weniger aufklären, sie wollen lieber unterhalten, manche wollen Angst schüren, manche auch verwirren. Und dies geht auf Kosten der Glaubwürdigkeit des Journalismus als unserer Aufklärungsinstanz.

Michael Haller, Dankesrede zur Verleihung des „Preises für die Freiheit und Zukunft der Medien“ 2025 8. Oktober 2025, Mediencampus Villa Ida in Leipzig (online)

Zitiert: Warum die Kirchen die AfD verteufeln – ARD und ZDF aber verteidigen

Auf die Verkündigungssendungen der Kirchen haben die Öffentlich-Rechtlichen keinen Einfluss – bezahlt werden sie aber mit dem Rundfunkbeitrag. Ausgewogenheit ist keineswegs inklusive. […] Denn die Kirche hat nach wie vor zahlreiche feste Sendeplätze im Programm. Sogenannte Verkündigungsprogramme. Das sind immerhin 14 Stunden…

Zitiert: Wohin orientieren sich die Intendanten

„Die programmliche Vielfalt und Ausgewogenheit ist ein Zielwert, der sich stets nur annäherungsweise erreichen lässt“, schreibt das Bundesverwaltungsgericht richtigerweise. Das erinnert an den Religionsunterricht, in dem vermittelt wurde, dass die Liebe Jesu ein Ideal sei, dem man sich nur annähern könne und…

Zitiert: ARD und ZDF sollte Marketing-Bühne nutzen

Es ist gut, dass das Bundesverwaltungsgericht diesen Ausgewogenheitsklagen damit einen Raum eröffnet. Im Rechtsstaat darf der Weg zu Gerichten nicht künstlich verbaut werden. Aber es kann auch nicht sein, dass Verwaltungsgerichte über die Zukunft von ARD und ZDF entscheiden. Deshalb ist es…