Allgemein

Warum der Algorithmus der Retter des Qualitätsjournalismus ist …

… beschreibt der Medienwissenschaftler Andreas Moring im aktuellen JOURNALIST (online).

„Algorithmen und automatisierte Kuratoren- und Vorschlagsdienste gelten vielen Journalisten und Medienmanagern als suspekt, wenn nicht sogar als lebensgefährlich für das eigene Geschäft. Dabei ist es doch genau umgekehrt.… Weiterlesen

ARD und ZDF beim IOC wohl auf Dauer ohne Chance

IOC-Präsident Thomas Bach will die Olympischen Spiele für junge Menschen attraktiver machen. Der neue „Olympic Channel“, der ab 2016 rund um die Uhr olympischen Sport im Internet senden wird, sei nötig, „um die Relevanz unserer Sportarten zu erhalten und die Athleten in der jungen Zielgruppe zu verankern. … Die Vielzahl der Plattformen, die wir künftig brauchen, kann uns Discovery bieten, nicht aber ARD und ZDF“, meldet horizont (08.10.2015) Weiterlesen

Vermachtung in den Medien und gesellschaftliche Kontrolle

Der Rundfunk, also Radio und Fernsehen, so das Bundesverfassungsgericht, hat „keine Freiheit an sich“, sondern eine „dienende Freiheit“. Er soll der freien und öffentlichen Meinungs- und Willensbildung und damit der Demokratie „dienen“. Das Bundesverfassungsgericht hat immer wieder darauf verwiesen, dass es eine zentrale Aufgabe der Medienpolitik, vorherrschende Meinungsmacht zu verhindern. Somit ist klar, dass sich Medienpolitik nicht nur auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk beschränken darf, sondern die Akteure in der gesamtgesellschaftlichen Kommunikation im Blick haben muss. Weiterlesen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)