Medien-Blog

ZDF-Intendant Markus Schächter zum Abschied

„Im März 2002 wurde er zum Intendanten des ZDF gewählt. Er folgte damals auf Dieter Stolte, der 20 Jahre an der Spitze des Senders gestanden hatte. Schächter galt als Kompromisskandidat, weil sich die Vertreter von CDU und SPD im Fernsehrat zuvor nicht auf einen Kandidaten einigen konnten. 2005 wurde er mit dem besten Ergebnis, das ein Intendant im ZDF je erreicht hat, vorzeitig wiedergewählt“, blickt evangelisch.de zurück. Die FAZ beschreibt ihn so: „Er wirkt stets im Hintergrund und sucht die Vermittlung, nicht den Konflikt – was man ihm je nach Gefechtslage mal zum Vorteil, mal zum Nachteil ausgelegt hat. Hätte er jetzt eine Wiederwahl angestrebt, heißt es aus Gremienkreisen, wäre Schächter für weitere fünf Jahre ins Amt gekommen.“

„Das Ende seiner Amtszeit, zumindest die Ankündigung desselben, kommt genauso überraschend wie vor knapp elf Jahren seine Wahl zum ZDF-Intendanten“, so die Berliner Zeitung. „Das ZDF kommt nicht zur Ruhe. Erst der schwere Unfall eines Stunt-Kandidaten beim Show-Flaggschiff „Wetten, dass…?“ im Dezember, dann die diversen Schleichwerbungsvorwürfe, nun das“, vermeldet der TAGESSPIEGEL. „Er gibt sich in seiner Begründung amtsmüde und möchte die künftigen Aufgaben des Fernsehens in neue Hände legen“, stellt WELT ONLINE dar. Weiterlesen

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Zitat der Woche
"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)