Zitiert: RBB verzögert Aufklärung über fehlerhafte Gelbhaar-Berichterstattung

Schon seit einer Woche liegt der Bericht zum Gelbhaar-Skandal beim RBB. Eigentlich wollte die Intendantin diesen für die Öffentlichkeit transparent machen. Doch daraus wird vorerst nichts.

„Arbeitsrechtliche und gesetzliche Vorgaben“ stünden einer Veröffentlichung entgegen, heißt es von Demmer jetzt. Das berichtet die Katholische Nachrichtenagentur (KNA). […]

Bereits Ende Februar hatte die damalige Rundfunkrätin Antje Kapek (Grüne) eine bewusste Verschleppung der Aufklärung angedeutet und davor gewarnt. Auch bei dieser Sitzung hatte der Untersuchungsbericht schon auf der Tagesordnung gestanden.

Niklas Liebetrau, berliner-zeitung.de, 12.03.2025 (online)

Zitiert: Keine Einigung der Ministerpräsidenten bei Rundfunkfinanzierung

Ob ein neues Modell zur Festsetzung des Rundfunkbeitrags kommt, ist weiter ungewiss. Die Ministerpräsidenten-Konferenz fasste am Mittwoch keine Beschlüsse dazu. Zumindest der Reformstaatsvertrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags könnten nun im Umlaufverfahren unterschrieben werden.

epd medien, 12.03.2025 (online)

Zitiert: Journalismus muss auch gewichten

Es ist ambivalent: Für Verbrechen wie in Mannheim, Solingen, Magdeburg, Augsburg muss man gehörig psychisch wirr sein, um sie begehen zu können. Zugleich billigt die Psychiatrie stark neurotischem Handeln noch durchaus Rationalität und Steuerungsfähigkeit zu. Sprich, die vermeintlich politischen Motive können durchaus eine Rolle gespielt haben. Und mit dieser komplizierten Diagnose wird nach Hirneslust wurschtig umgegangen. So entsteht der Eindruck, dass deutsche Verbrecher psychisch krank, migrantische politisch motiviert seien. Die Gewichtung kennt jedoch niemand wirklich, und also gehört beides jeweils ermittelt und gemeldet.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 09.03.2025 (online)

Zitiert: Es gibt keinen Regierenden, der von der Pressefreiheit begeistert wäre

Selbstverständlich folgt, um im Lande zu bleiben, ein Bundespräsident oder Kanzler allfälligen Einladungen in Zeitungsverlage, spricht bei Jubiläen, feiert ausgiebig die „vierte Gewalt“, bezeichnet die Arbeit der Journalisten und Reporterinnen als unabdingbar, sogar wesentlich für die Demokratie, aber natürlich ist ihm jede…

Zitiert: Wie Rechtsextreme versuchen Meinungsumfragen zu beeinflussen

Das Projekt gibt es bereits länger, allerdings wurde es bisher kaum beachtet. Schon vor einigen Jahren brachte Identitären-Anführer Martin Sellner die Initiative „Club Pressekritik“ mit an den Start. Dahinter steckt ein rund 460 Personen starker Telegramkanal, wo vorgegeben wird, wie und welche…