Zitiert: CDU macht den Weg für FFG-Abstimmung frei

Die CDU lehnt die FFG-Novelle ab, ermöglicht aber die Verabschiedung durch die früheren Ampelparteien noch vor Weihnachten. Kritikpunkte bleiben, der Fokus liegt auf 2025. Das gab die CDU-Abgeordnete Christiane Schenderlein heute in einer exklusiven Stellungnahme gegenüber Blickpunkt:Film bekannt. […] „Wir wissen um…

Zitiert: Was der Medienpolitik seit 2011 fehlt

Über 60 Jahre lang hatte [Walter J.] Schütz bis ins hohe Alter regelmäßige „Stichtagssammlungen der deutschen Tagespresse“ vorgelegt. Und seit auskunftsunwillige Verleger in den 1990ern dafür sorgten, dass die amtliche Pressestatistik eingestellt wurde, fand sie bei Schütz zu Hause in Bonn statt.…

Zitiert: Scheinbare Alternativlosigkeit und massiven Verengung des Debattenraumes

Die scheinbare Alternativlosigkeit der deutschen Politik beruht auf einer massiven Verengung des Debattenraumes. Erweitern wir den Horizont, so werden eine Friedenspolitik, die diesen Namen verdient, ebenso möglich wie eine Renaissance der öffentlichen Daseinsvorsorge, eine gerechtere Verteilung von Einkommen, Vermögen und Eigentum sowie ein ernsthafter ökologischer Umbau, der mehr Lebensqualität für die Mehrheit der Menschen bringt. Die meisten der derzeit aufgestellten politischen Parteien versuchen jedoch, eine solche Ausweitung der Debatte zu verhindern, damit die Bürger die Beschränktheit ihrer Angebote nicht erkennen.

Fabian Scheidler, berliner-zeitung.de, 03.12.2024 (online, Paid)

Zitiert: Medien mit immer weniger Journalismus

Es gibt immer mehr Medien, aber immer weniger Mittel für den Journalismus. Onlinemärkte, Google, Facebook und andere digitale Plattformen vereinnahmen die Werbung, die einst den Journalismus finanzierte. Zahlreiche Presseverlage wollen ihren Niedergang aufhalten, indem sie das Angebot graduell boulevardisieren, viele Soft-Themen und laute Meinungen bringen. Um Digitalabonnements und Klicks zu erzielen, tun sie fast alles. Und solche ‚Boulevardigitalisierung‘ nützt den Populisten, die sich derselben Stilmittel bedienen, Aufregung und Zuspitzung.

Roger de Weck, derstandard.at, 03.12.2024 (online)