Zitiert: Hat die deutsche Auslandsberichterstattung blinde Flecken?

Der Historiker und Germanist Ladislaus Ludescher hat mehr als 1.300 Stunden Tagesschau ausgewertet und Leitmedien analysiert. Ein Gespräch über vergessene Welten und doppelte Standards. … Für das ARD-Studio in Nairobi gibt es zwei Korrespondenten und die sind für 38 afrikanische Staaten verantwortlich mit 870 Millionen Einwohnern. Im Fernsehstudio in Prag sitzen auch zwei ARD-Korrespondenten, und die haben als Gebiet Tschechien und die Slowakei mit 16 Millionen Einwohnern. Das zeigt die Relationen – und gibt natürlich auch ein Stück weit vor, welche Regionen wie stark abgebildet werden.

Ladislaus Ludescher, kontextwochenzeitung.de, 19.01.2022 (online)

Zitiert: Filmförderung – Frauen sind effizienter im Umgang mit Fördermitteln, bekommen aber ein um ein Drittel geringeres Budget

Die Filmindustrie gilt in sämtlichen Bereichen wie Produktion, Kamera, Regie oder Drehbuch als männerdominiert. Zwischen den Geschlechtern herrschen große Einkommensunterschiede. Geschlechterverhältnisse und -zusammenhänge in der deutschen Filmindustrie werden unter anderem an der Universität Rostock untersucht. Seit 2011 ist Professorin Elizabeth Prommer am…

Zitiert: Wenn man über die Medienkrise wie über die Coronakrise berichten würde

Ein Gedankenexperiment: Würde man über die Medienkrise so reden, wie man über die Coronakrise redet, dann klänge das in etwa wie folgt: „Die Inzidenz an Falschinformation pro 100.000 Ein­woh­ne­r*in­nen ist erneut auf ein Rekordhoch gestiegen. Die Kapazitäten für Faktenchecks werden knapp. Immer…

Zitiert: „redaktionelle Gesellschaft“ braucht ein eigenes Schulfach

Ich selbst werbe seit vielen Jahren in Ministerien und auf Bildungskongressen ziemlich erfolglos für die Idee einer redaktionellen Gesellschaft, die im Kern besagt: Die Maximen des guten Journalismus müssen zu einem Element der Allgemeinbildung werden. Diese lauten beispielsweise: „Prüfe erst, publiziere später!…

Zitiert: Von „MDRnext“ zu „MDR für alle“

Wir haben seit einigen Jahren auch ein MDR-weites Innovationsprogramm namens „MDRnext“, um kreative Ideen für neue multimediale Formate zu fördern.

Und mit unserem Zukunftsprogramm „MDR für alle“ gehen wir nun den nächsten großen Schritt.

Karola Wille, Freie Presse 28.12.2021 (Paid, online)