Zitiert: „Gespaltene Gesellschaft“ – gibt es die wirklich?

Medien erwecken leicht den Eindruck, es gebe oder drohe eine Spaltung, wenn sie zwei konträre Meinungen gegenüber- und so darstellen, als gäbe es für beide gleich viele Unterstützer. Das verzerrt die Wahrnehmung und hemmt politische Entscheidungen. Meinungsunterschiede dürfen nicht verschwiegen, aber auch nicht zu einer Spaltung verklärt werden.

Stefan Fries, medias res, 25.01.2022 (online)

Zitiert: ARD – alle in die Mediathek holen

Das ist der Schlüssel zum Erfolg: das richtige Angebot im richtigen Kanal zu verbreiten. Am liebsten holen wir sie alle in die Mediathek, aber viele werden unsere Angebote weiterhin in den sozialen Medien erwarten. Gute Verbreitung ist ein Konzert aller Wege, die uns zur Verfügung stehen. Dabei ist und bleibt die ARD-Mediathek unser größtes Schaufenster mit mehr Inhalten als jede andere Plattform. Denn dort sind die Grenzen zwischen erstem und dritten Programmen, zwischen regionalen und nationalen Angeboten komplett aufgebrochen.

Jörg Schönenborn, tagesspiegel.de, 17.01.2022 (online)

Zitiert: Sind konstruktiver und kritischer Journalismus denn unvereinbar?

Nicht grundsätzlich, aber wenn man einen deutschen Mega-Konzern als Dauer-Anzeigenkunden hat und darüber einige Mitarbeitende bezahlt, fällt es doch wohl sehr schwer, kritisch über diesen Konzern zu berichten. Kritischer Journalismus scheint Ihnen ein bisschen lieber zu sein. Schon. Denn kritischer Journalismus muss…

Zitiert: Mediathek klingt nicht sexy

Ich habe schon vor ein paar Jahren angeregt, dass wir nach einem anderen Namen suchen. Ich glaube inzwischen, dass sich das von allein regeln wird. Viele sprechen schon jetzt nur noch von der ‚ARD-App‘ und nutzen das Wort Mediathek gar nicht mehr. ARD-App könnte sich als Name durchsetzen, denn ARD ist die Marke, die über allem steht.

Jörg Schönenborn, dwdl.de, 24.01.2022 (online)