Dokumentiert: Einzelne, quantitativ sehr kleine Zielgruppen kapseln sich vom TV ab

Es „zeigen die beiden Grundlagenstudien zur Mediennutzung in Deutschland, die ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation und die ARD/ZDF-Onlinestudie, auf, dass lineares Fernsehen und Radio zwar unverändert die mit Abstand nutzungsstärksten Medien sind. Parallel dazu haben sich aber auch in Teilen des Publikums die Mediennutzungsmuster ausdifferenziert und neue Erwartungen an den orts-, zeit- und geräteunabhängigen Zugriff auf präferierte Inhalte und an Partizipationsmöglichkeiten über soziale Medien herausgebildet. … Weiterlesen Dokumentiert: Einzelne, quantitativ sehr kleine Zielgruppen kapseln sich vom TV ab

Dokumentiert: Verstoß gegen AVMD-Richtlinie und Rundfunkstaatsvertrag bei Pro7: Zuviel nicht-europäisches Programm

„Für das Fictionangebot der Sender wurden erneut die Sendezeitanteile der Produktionsländer fortgeschrieben, um den Einfluss außereuropäischer Fernsehproduzenten in diesem für Kauf- und Auftragsproduktionen zentralen Angebotsbereich auf die deutschen Hauptprogramme einschätzen zu können. Richtungsweisend ist dafür nach wie vor die AVMD-Richtlinie der Europäischen Kommission, die den Fernsehsendern eine Mindestquote an ausgestrahltem Programm aus europäischer Produktion empfiehlt („Hauptteil der Sendezeit“), um die wirtschaftlichen Wettbewerbschancen europäischer Produzenten und die europäische Kultur gegen internationale Konkurrenz (vor allem aus den USA) zu stärken. Weiterlesen Dokumentiert: Verstoß gegen AVMD-Richtlinie und Rundfunkstaatsvertrag bei Pro7: Zuviel nicht-europäisches Programm

Dokumentiert: Der Unterschied zwischen Film und Serie

„Die Kunst, einen großartigen Film herzustellen, besteht darin, die Zeit zu komprimieren. Die Kunst, eine großartige Serie zu machen, besteht darin, die Zeit auszudehnen. Beide Formen erzählen eine Geschichte, die eine in zwei Stunden, die andere in acht Stunden, und die nächste in 13 Stunden. Obwohl wir viel Energie und Aufwand auf neues originelles Serienprogramm verwenden, ist der Filmkonsum auf Netflix sehr stabil. Dabei sind Filme, die wir zeigen, nicht unbedingt neu. Trotzdem nehmen sie ein Drittel des Netflix-Traffics ein.“

 

Ted Sarandos im Interview mit BlickpunktFilm, 17/2016, S. 31 f.

Dokumentiert: Netflix-Strategie

„Wir strecken unsere Fühler in alle Richtungen aus. Wir starten eine Talkshow mit der Komödiantin Chelsea Handler. … Im Grunde stehen wir allen anderen möglichen Formaten aufgeschlossen gegenüber. Mit einer Ausnahme: Was für uns gegenwärtig nicht in Frage kommt, sind Sport und Nachrichten.“

Man werden 2016 ca. 5 Mrd. Dollar in das Programm stecken.

„Wir wollen in die internationalen Märkte gehen und von dort aus Produkt für die ganze Welt produzieren. Wir wollen die besten japanischen Anime herstellen, wir wollen die besten Bollywood-Filme drehen.“

 

Reed Hastings im Interview mit BlickpunktFilm, 17/2016, S. 31 f.