Heiko Hilker

Personalisierte bzw. interaktive Fernsehwerbung

Die RTL Gruppe hatte eine Studie in Auftrag gegeben, in der es um den Stand der personalisierten bzw. interaktiven Fernsehwerbung ging. Diese stecke, so das Ergebnis, immer noch in den Kinderschuhen. Am ertragreichsten seien immer noch die klassischen Werbeformen im TV. Personalisierte Online-Werbung werde von der Werbewirtschaft als Zusatz und nicht als Ersatz gesehen.

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Schneller im Kino, geringere Verluste

Was fürs Fernsehen gilt, gilt in ähnlicher Form auch fürs Kino. Dies haben die beiden Ökonomen Brett Danaher vom Wellesley College und Joel Waldfogel von der University of Minnesota in einer gemeinsamen Studie festgestellt. Sie untersuchten, wie sich Online-Piraterie auf die tatsächliche Entwicklung von Kinokartenverkäufen auswirkt.

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Kein Gebühren-Cent für „Gottschalk live“

Für die Produktion der Vorabendsendung “Gottschalk live” wird nach WDR-Angaben kein Cent aus Gebührenmitteln verwendet. Die Finanzierung erfolge ausschließlich über Werbeeinnahmen, die Etatverantwortung liege daher bei den ARD-Werbegesellschaften. Diese Erklärung war eine Reaktion auf eine Vorabmeldung der Wochenzeitung “Die Zeit”, in der es geheißen hat, die Vorabendsendung sei an den Kontrollgremien der Sender vorbei mit der Degeto” eingefädelt worden.

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ARD und ZDF im Qualitätswettbewerb?

 

ZDF-Intendant Thomas Bellut will das ZDF deutlich modernisieren. „Die Zielgruppe des ZDF ist die ganze Gesellschaft. Deshalb müssen wir mit unserem Programm verstärkt jüngere Zuschauer erreichen“, sagte Thomas Bellut laut digitalfernsehen.de. Norbert Himmler, der neue Programmdirektor des ZDF, sagte laut Hamburger Abendblatt, er stehe „für ein modernes und intelligentes Programm, das anspruchsvoll ist und gleichzeitig Spaß macht“. Dabei solle für alle Zuschauer „etwas dabei sein, gleich welchen Alters“.

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Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)