Heiko Hilker

Zitat: Militär-Shooter „verstoßen“ gegen die Genfer Konvention

„Natürlich thematisieren die Shooter kriegerische Auseinandersetzungen, in denen natürlich auch in der Realität immer Menschen sterben. Doch selbst im Krieg gibt es Handlungen, die geächtet und unzulässig sind. Diese sind unter anderem in der Genfer Konvention und ihren Zusatzprotokollen geregelt. Laut Artikel 41 des ersten Zusatzprotokolls dürfen Gegner, die „außer Gefecht“ sind oder „unter den gegebenen Umständen“ als solche “erkannt werden”, nicht angegriffen werden. Noch ist juristisch zwar nicht eindeutig geklärt, inwiefern die Konvention auch für Söldner oder Terroristen, wie sie in den “Call of Duty”-Spielen dargestellt werden, gilt, doch zumindest moralisch ist der Fall klar: Wer entwaffnet und gefesselt ist oder flieht, darf nicht erschossen werden. Von einem solchen Gegner geht (auch in den Spielen) keine Gefahr mehr aus.“ Dies schreibt WASD-Autor Michael Schulze von Glaßer im wasd-magazin, wie SpOn dokumentiert. Weiterlesen

Filmverband Sachsen: Mit dem FILMSOMMER endlich wieder im Gespräch

 

Für den Auslöser, das Informationsblatt des Filmverbandes Sachsen, habe ich die Medienfischglas-Diskussion zur Mediensituation in Sachsen zum FILMSOMMER 2013 zusammengefasst.

 

Das hatte es schon lange nicht mehr in Sachsen gegeben: Eine öffentliche Diskussionsrunde stellte sich der Frage, wie die Lage der unabhängigen Produzenten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verbessert werden kann. Die sächsische Staatsregierung sollte darlegen, wie sie dies befördern kann. Der MDR wurde gefragt, welchen Beitrag er leisten kann. Der Filmverband schilderte aktuelle Probleme. Sehr schnell wurde klar, dass neben dem Filmverband auch alle anderen das Ziel verfolgen, die hiesige Produzentenlandschaft, und dabei insbesondere die senderunabhängigen Produzenten und Dienstleister, zu stärken. Weiterlesen

Zitiert: Wie Amazon auch im Fernsehbereich exklusive Beziehungen aufbauen will

 

 

„Amazon will eine wichtige Rolle im sich gerade gewaltig wandelnden Fernsehmarkt spielen“, berichtete Jürgen Schmieder in der Süddeutschen Zeitung (7.10.2013). So plane Amazon für das Weihnachtsgeschäft die Einführung eines Videostreaminggerätes, „mit dem man Serien oder Filme über das Internet auf dem Fernseher abspielen könne.“ Weiterlesen

Lokalsender wollen Geld aus dem Rundfunkbeitrag

 

 

Der Bundesverband Lokal-TV (BLTV) hat Vorschläge vorgelegt, die den lokalen und regionalen Fernsehanbietern eine gewisse wirtschaftliche Absicherung gewährleisten sollen. Um künftig zu gewährleisten, dass die Landesmedienanstalten in der Lage sind, den lokalen TV-Anbieter beim Aufbau nötiger Infrastrukturen zur Programmverbreitung zu unterstützen, sieht der Verband die Notwendigkeit, die Anteile der Landesmedienanstalten an den Einnahmen der Rundfunkgebühr auf 3 Prozent zu erhöhen, berichtet digitalfernsehen.de

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Fakten: Wie viele Nutzer können ARD und ZDF im Netz verkraften?

„Das Erste kann derzeit rund 50 000 Abrufe seines Livestreams pro Sekunde im Netz verkraften, bei großen Sportereignissen wird die Kapazität auf über eine halbe Million hochgefahren. Bei der Finalrunde der Champions League, prahlt das ZDF, habe man knapp 300 000 parallele Zugriffe ohne „technische Probleme“ gestemmt.“ Dies schreibt Martin Müller im Spiegel (6.10.2013). Weiterlesen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)