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Zitiert: Perspektivenvielfalt erhöhen, indem mehr Menschen aus der Gesellschaft ungefiltert zu Wort kommen

Das lässt sich so allgemein gar nicht sagen. Der Lokaljournalismus bricht weg. Die Printmedien haben große Sorgen, mit ihrem Werbeerlös-Modell klarzukommen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist seit Jahren in einem Erklärungsmodus, warum der Rundfunkbeitrag erhöht werden muss. Die allgemeine Einschätzung ist, dass er…

Zitiert: Ein Grund für die Pattsituation bei ARD, ZDF und Deutschlandradio

All jene, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gern aus dem Weg hätten, freuen sich über die Finanzierungs- und Beitragsdebatte, denn je mehr man die Sender schwächen kann, desto besser, denn damit verlieren sie auch an Bedeutung. Die Beharrungsfreunde, die auch sinnvolle Strukturveränderungen gern…

Zitiert: Die Frage ist nicht, ob reguliert werden soll

Die Frage ist, ob Regulierung der Demokratie oder der Macht dient. Gute Regulierung schränkt Macht ein, indem sie Transparenz fordert, klare Grenzen zieht und Systeme belohnt, die Schaden reduzieren. Europa und insbesondere Deutschland können eine Vorreiterrolle übernehmen, indem sie Verantwortlichkeit exportieren: Leitplanken,…

Zitiert: Mehr als 1000 arbeitslose Journalisten in Österreich im Dezember 2025

Die Zahl der arbeitslosen Journalistinnen und Journalisten hat im Dezember in Österreich einen Höchstwert der vergangenen Jahre erreicht. 1022 Journalistinnen und Journalisten, Autorinnen und Social-Media-Manager waren laut Daten des Arbeitsmarktservice Ende 2025 arbeitslos oder in Schulung. Der Wert liegt über allen Monatsdaten der vergangenen drei Jahre. Im Dezember 2024 waren 956 Menschen aus diesen Berufsgruppen arbeitslos gemeldet, im Dezember 2023 waren es 800.

Harald Fidler, derstandard.at, 02.01.2026 (online)

Zitiert: Die Wir-Gesellschaft agiert so

Sie geht auf die Leute zu und erwartet, dass sie bestimmte Einsichten und Positionen teilen. Das hat Folgen für das gesellschaftliche Zusammenleben. Meine Beobachtung ist, dass wir inzwischen weniger Kritiker der Gesellschaft haben und stattdessen immer mehr Wächter bekommen, die auf die Einhaltung dessen pochen, was sie für alternativlos halten und diejenigen angreifen oder einfach ausladen, die nicht mitziehen. Das ist eine bedenkliche Entwicklung, die dem Selbstverständnis der Moderne widerspricht, die doch auf Vielstimmigkeit angewiesen ist, weil sie keinen dogmatischen Grund hat. Die Moderne lebt vom Streit um das bessere Argument.

Ralf Konersmann, sueddeutsche.de, 04.01.2026 (online)