Neueste Beiträge

Zitiert: Warum öffentlich-rechtliche Medien in der Tendenz eher liberal wirken

Dass öffentlich-rechtliche Medien in der Tendenz eher liberal wirken, hat verschiedene Ursachen. Es hat wahrscheinlich damit zu tun, dass liberale Werte in den urbanen und akademischen Milieus, aus denen sich das Personal rekrutiert, stärker verbreitet sind als im Schnitt der Bevölkerung. Vermutlich…

Zitiert: Bayern hält am Ziel der Beitragsstabilität fest

Nachdem 2025 keine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungsbeschwerde von ARD und ZDF gegen die Länder wegen der Nichterhöhung des Rundfunkbeitrags ergangen ist, wird es vermutlich 2026 zu einer Entscheidung kommen. Bayern hat hier deutlich gemacht, dass die mit dem Reformstaatsvertrag auf den Weg gebrachten Strukturreformen zunächst wirken müssen, bevor über ein neues Finanzierungsverfahren entschieden wird. Dabei bleiben wir, genauso wie beim Ziel der Beitragsstabilität.

Florian Herrmann, medienpolitik.net, 08.01.2026 (online)

Zitiert: Zahl der Kommentare in den „Tagesthemen“ in fünf Jahren mehr als halbiert

In den „Tagesthemen“ der ARD gibt es weniger Kommentare. 2025 waren es nur 112 Meinungsbeiträge. Das ist ein Rückgang um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr, 2024 waren es 156 Kommentare. Das geht aus Daten der ARD-Programmdirektion hervor, die der Evangelische Pressedienst (epd) ausgewertet hat. 2021 gab es 265 Kommentare in den „Tagesthemen“, das war die höchste Anzahl an Meinungsbeiträgen in dem Nachrichtenmagazin. Gegenüber diesem Rekordwert sank die Anzahl der Kommentare 2025 um 58 Prozent. In den „Tagesthemen“ heißen die Kommentare seit 2020 „Meinung“.

Volker Nünning, epd medien, 08.01.2026 (online)

 

Zitiert: Der Wert von „Querdenkern“ oder „Unruhestiftern“

Noch Anfang der 2010er-Jahre konnten Sie in Nachrufen lesen, X oder Y sei ein Unruhestifter gewesen oder ein Querdenker, der sich nichts vorschreiben ließ, der selbständig und mutig auf heikle Themen zuging. Es galt als Auszeichnung, dass man nicht mit dem Strom…

Zitiert: Einschränkung der Meinungsfreiheit im Namen der Meinungsfreiheit

Das Narrativ der „Meinungsfreiheit“ dient der Polarisierung des politischen Diskurses – und führt unter den Bedingungen der Plattformen dazu, dass die Akteure der gesellschaftlichen Mitte – und damit eben auch die moderaten Parteien – gleichermaßen an Sichtbarkeit verlieren. Es findet also in Wirklichkeit eine massive Einschränkung der Meinungsfreiheit statt, ironischerweise im Namen der Meinungsfreiheit.

Martin Andree, sueddeutsche.de, 01.01.2026 (online)