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Zitiert: Synchronschaffenden wollen dahin, wo künstliche Intelligenz nie hinkommt

An die Stellen, an denen eine Stimme in Panik bricht, keine Worte mehr verständlich sind vor Weinen, dort, wo ein gackerndes Lachen so sehr mitreißt, dass man gar nicht anders kann, als sich mitzufreuen.

Menschliche Intelligenz ist das, was unseren Berufsstand bewahren könnte. Genauer gesagt ein Anspruch an die Menschlichkeit. Eine fordernde Erwartungshaltung, der Anspruch, sich nicht mit maschineller Mittelmäßigkeit zufriedenzugeben.

Maresa Sedlmeir, sueddeutsche.de, 27.10.2025 (online)

Zitiert: Explainer-Formate von Funk parteipolitisch nicht einseitig

Einer Studie zufolge sind die Erklär-Formate des öffentlich-rechtlichen Jugendangebots Funk parteipolitisch nicht einseitig. „Die Verantwortlichen in den Redaktionen scheinen darauf zu achten, dass die Positionen einzelner Parteien nicht überrepräsentiert sind““ erklärte der Medienwissenschaftler Janis Brinkmann von der Hochschule Mittweida in einem Arbeitspapier…

Zitiert: Viele, die Journalismus machen, sollten den Beruf jetzt dringend lernen

Die gestern noch zahlenden Kundschaften sind geflutet mit Gratis-Aufregung, aggressive Stümperei wird als Journalismus mit höherem Unterhaltungswert konsumiert. Und zerstört die herkömmlichen Geschäftsmodelle: Pro7 streicht 430 Stellen, der RBB 250, bei RTL wird der Kauf von Sky „Synergien“ bringen und drumherum schrumpft vieles mehr. Den Rest besorgt dann die zweite Welle – der anbrechende Durchmarsch von KI. Wahrscheinlich wird es leichter, Influencer und Schwallhuber zu professionalisieren – als einen Journalismus zu lernen, für den es nur schwindendes Publikum gibt.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 26.10.2025 (online)