Zitiert: Wie ARD und ZDF beim Publikum Unmut nähren

Die Skepsis gegenüber den ö/r Medien hat aber auch mit Ästhetik zu tun, damit, wie wir Geschichten erzählen. Häufig behauptet im TV-Dokumentarismus ja ein auktorialer Erzähler, wie man das Gesehene bewerten soll. Dadurch hören wir den Protagonisten nicht wirklich zu, wir interpretieren…

Zitiert: Nur zwei Musik-Ästhetiken, die von Nazis bisher noch nicht genutzt wurden

Dietmar Post: Als wir unseren Film über die Entstehung von Rechtsrock in Deutschland – Deutsche Pop Zustände; nominiert für einen Grimme-Preis 2016 – fertig gestellt hatten, beschäftigten wir uns im Nachgang mit der Frage, ob es überhaupt noch eine Musikform gibt, die…

Zitiert: Wozu brauchen wir eigentlich Medienjournalismus

„Ich finde, das Besondere und Einzigartige von Medienkritik ist, dass sie einen sehr umfassenden Anspruch hat, einen ganzheitlichen Ansatz. Medienkritik umfasst eine große Palette von Themen: Das geht los mit einer politischen Ökonomie der Aufmerksamkeit, über Technikentwicklung und Organisationssoziologie bis hin zur Rezeptionsforschung und Filmästhetik. Dazu gehören Fragen wie: Wird Twitter von der Fußball-WM profitieren? Wie geht der WDR mit der Metoo-Debatte um? Gibt es eine Krise des Dokumentarfilms? Wie wird der nächste „Tatort“? Das ist eine große Bandbreite. Aber darin besteht der Reiz von Medienkritik und das ist der Grund, warum es Medienkritik als besonderes Ressort und besondere Spielart des Journalismus gibt. Ich sehe aber die Tendenz, dass der Medienjournalismus zerfällt in Ökonomie einerseits und feuilletonistische Kritik andererseits. Das eigentlich Spannende ist aber der Zusammenhang: Was hat die Ästhetik eines Medienprodukts mit der dahinter liegenden Ökonomie zu tun? … Weiterlesen Zitiert: Wozu brauchen wir eigentlich Medienjournalismus