Zitiert: Fatale Folgen permanenter Reformen der Sender

Gleichzeitig müssen öffentlich-rechtliche Medien auf tiefgreifende strukturelle Veränderungen reagieren. Sie werden aufgefordert, zu innovieren, zu digitalisieren, neue Zielgruppen anzusprechen und in einer zunehmend plattformgesteuerten Umgebung zu konkurrieren. Diese Erwartungen sind legitim. Was seltener anerkannt wird, ist das Paradox, das sie schaffen, wenn…

Zitiert: ARD startet Animationsserie für Erwachsene

Unter dem Namen „Soul Shift“ hat die ARD in ihrer Mediathek eine Animationsserie für Erwachsene gestartet. Sie stammt von Christian Franz Schmidt, der schon mit seiner Serie „Invageddon“ auf YouTube Erfolge feierte. […] Der Produzent Thomas Schneider-Trumpp findet: „ ‚Soul Shift‘ begeistert,…

Zitiert: ARD ist visionslos

So sehr man Patricia Schlesinger auch die Hybris vorwerfen kann, mit einem noch besseren, öffentlich-rechtlichen CNN geliebäugelt zu haben, und das quasi von Zauberhand eigenfinanziert zu kriegen – sie hatte etwas, das vielen in der ARD seit jeher abgeht: eine Vision. Davon ist in der aktuellen Debatte um die öffentlich-rechtlichen Sender, in der sich alles ums Wegstreichen und wenig ums Neugestalten dreht, kaum etwas zu spüren. In der ARD wird man achtgeben müssen, dass einem das nicht als nächstes zum Verhängnis wird.

Peer Schrader, dwdl.de, 14.03.2026 (online)

Klick-Tipp: Keine festen Richtlinien: Wie die „Tagesschau“ ihre O-Töne übersetzt

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas spricht in einer englischen Erklärung von „diesem Krieg“, die „Tagesschau“ macht den „russischen Angriffskrieg“ daraus. Stellt sich die Frage: Ab wann werden freie Übersetzungen in Nachrichtenbeiträgen problematisch? Und welche redaktionellen Vorgaben braucht es?

Martin Rücker, Übermedien, 05.03.2026 (online)