Zitiert: Internet offenbart „More oft he same“ bei ARD, ZDF und Deutschlandradio – statt Vielfalt

Wie schwer es der ARD fällt, neue Ideen zu realisieren, kann man zum Beispiel an ihrem Hörfunkangebot im Netz ablesen. Zwar startete im November 2017 die ARD-Audiothek, über die der Senderverbund im November 2018 vermeldete, dass sie in den vergangenen zwölf Monaten…

Zitiert – Tatort: In 22 Jahren sieben Drehtage weniger

Sabine Postel: Wir hatten in den guten Zeiten 28 Drehtage. Alle anderen sind auf 24 runtergedampft, und wir sind bei 21. Radio Bremen ist ja ein kleiner Sender. Deswegen lobe ich uns ja immer. Weil wir mit dem kleinsten Budget so gute Sachen machen. …

Die Arbeitsbedingungen haben sich verschlechtert, die Qualität hat sich nicht verschlechtert. Das geht natürlich nur, wenn alle im Team mehr leisten. Anstatt dass man das aber mal honoriert, nach dem Motto, das ist ein Premiumprodukt, da schießen wir jetzt mal ein bisschen was rein, sagt man: Na also, geht doch auch so.

Sabine Postel, Süddeutsche Zeitung, 20.04.2019 (online)

Zitiert: „Wie“-Fragen, die eigentlich keine Fragen sind – in Dokumentationen

Als zählebig erweist sich auch die Marotte, zu Beginn eines Films betonen zu müssen, dass man viel unterwegs war. „Wir starten unsere Reise in…“ oder „Unsere Reise beginnt in…“, so lauten entsprechende Formulierungen. Ein neues, nicht für möglich gehaltenes Niveau in diesem…

Zitiert: Wieder weniger Drehbuchautorinnen in Primetime Formaten „Tatort“ und „Polizeiruf“

Weil in den letzten drei Jahren immer weniger Drehbuchautorinnen die Bücher der bestbezahlten Primetime-Formate „Tatort“ und „Polizeiruf“ geschrieben haben sollen, wendet sich eine unabhängige Initiative mit Namen „Tatort: Drehbuch“ mit einem Brandbrief an die Intendanten und Intendantinnen, die Gleichstellungsbeauftragten und die Vorsitzende…

Zitiert: Leistungen für Zielgruppen und Gemeinwohl statt Quote messen

Öffentlich finanzierte Medienunternehmen verdanken ihre Existenzberechtigung nicht den Quoten. … Zu messen wäre – und das ist viel schwieriger -, welche Leistungen sie für welche Zielgruppen im Interesse des Gemeinwohls erstellen, die kommerzielle Medien nicht erbringen können. Krimi-Exzesse im Hauptabendprogramm und Nachrichtensendungen bei ARD und ZDF, die zur Hälfte von der Sportredaktion bestückt werden, gehören ganz gewiss nicht dazu.

Stephan Russ-Mohl, ejo-online.eu, 08.04.2019 (online)