Zitiert: Zweierlei Maß der (Medien)Politiker

Während die Politik eine unpopuläre Erhöhung der Rundfunkbeiträge für ARD, ZDF und Deutschlandradio gewaltig fürchtet, erlebt die aus dem Bundeshaushalt finanzierte DW gerade eine Art Blütezeit. Die große Koalition hat den Sender nach Zeiten der Stagnation und Kürzungen seit 2014 von Jahr zu Jahr besser ausgestattet, den Etat schrittweise von 270 auf 350 Millionen Euro in diesem Jahr erhöht. Für den Haushalt 2020 sind 365 Millionen Euro vorgesehen.

Thomas Gehringer, Westdeutsche Zeitung, 03.08.2019, nicht online

Zitiert: Lust und Last des neuen SWR‑Intendanten

Nachdem Kai Gniffke, seit Januar 2006 Erster Chefredakteur von ARD-aktuell in Hamburg, am 23. Mai vom Rundfunkrat und Verwaltungsrat zum neuen Intendanten des Südwestrundfunks (SWR) gewählt worden war, wurde er gefragt, ob er die Wahl annehme. Daraufhin antwortete er: „Ich möchte mich…

Zitiert: Überflüssige Reenactments in Dokumentationen

Gute Historienfilme zu drehen, ist eine Kunst. Geschichts-„Dokumentationen“ vor allem mit Reenactments zu füllen, ist nichts als überflüssig. […] Der ungebremste Einsatz von Reenactments, der sich in den späten 2010er Jahren eingebürgert hat, zeugt von schockierend geringem Vertrauen ins Publikum. Und er…

Pro7 und Sat.1 verstoßen gegen AVMD-Richtlinie und Rundfunkstaatsvertrag – Landesmedienanstalten und Medienpolitik reagieren seit Jahren nicht darauf

Die Europäische Kommission empfiehlt in ihrer Fernsehrichtlinie (AVMD-Richtlinie) den Fernsehsendern, sich bei der Programmbeschaffung möglichst an einer Mindestquote („Hauptteil der Sendezeit“) des ausgestrahlten Programms aus europäischer Produktion zu orientieren, um die wirtschaftlichen Wettbewerbschancen europäischer Produzenten und die europäische Kultur gegen internationale Konkurrenz,…