Zitiert: Zahl der TV-Morde im deutschen TV übersteigt die der realen um ein Vielfaches

In seiner Darstellung der Gesellschaft richtet sich der Blick eines Ermittlers im Krimi und mit ihm der des Zuschauers auf verborgene Abgründe. Das wirkt auf die Gesellschaft zurück: Wenn im Fernsehen alle Welt dunkler Absichten verdächtig ist und Gewalt an der Tagesordnung zu sein scheint, werden am Ende die Fremden als besondere Bedrohung wahrgenommen

Nach einer Rechnung des Journalisten Glenn Riedmeier ereigneten sich im Jahr 2015 allein im Programm von ZDF und ZDFneo mehr als viereinhalbtausend Morde, während die langweilige Wirklichkeit nicht mal ein Zehntel davon aufweisen konnte: Weniger als dreihundert tatsächliche Mordfälle gab es in ganz Deutschland. Aber auf Realität kommt es auch gar nicht an. Mordermittlungen sind hier nur eine Erzählkonvention, etwa so wie die Existenz böser Feen im Märchen. … Weiterlesen Zitiert: Zahl der TV-Morde im deutschen TV übersteigt die der realen um ein Vielfaches

Dokumentiert: Wie sich die Einnahmen der ARD entwickelt haben

So haben sich die verwendbaren Beitragserträge für die ARD entwickelt:

2005 – 2008: 20,651 Mrd. Euro

2009 – 2012: 21,386 Mrd. Euro

2013 – 2016: 21,441 Mrd. Euro

2017 – 2020: 21,984 Mrd. Euro

 

Die Beitragserträge der ARD-Anstalten lagen bei:

2013: 5,433 Mrd. Euro

2016: 5,571 Mrd. Euro

 

Die Gesamterträge (also mit Werbe-, Sponsoring- und Finanzerträgen) lagen:

2013: 6,344 Mrd. Euro

2016: 6,572 Mrd. Euro

 

 

(ARD: Bericht über die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Landesrundfunkanstalten, April 2018, S. 77 ff., online)

Zitiert: Publizistische Aspekte fehlen meist bei der Diskussion um die Zukunft des Service Public

Als Schlagworte kursieren Begriffe wie Sparmaßnahmen, Existenzbedrohung, Auflagen, Aufsichtsverfahren, Beschwerde oder Konsumwünsche. Publizistische Aspekte wie beispielsweise welche Angebote zu einem Service Public dazugehören, welche Inhalte weshalb besser von der SRG und welche von privaten Medien geleistet werden können oder auch, inwiefern sich der Leistungsauftrag durch technologische und branchenspezifische Entwicklungen anzupassen hat, sind Mangelware.

Mirco Saner, ejo-online.eu, 17.07.2017 (online)

Zitiert: Zitiert: Öffentlich sichtbare Medienkritik zur Erfüllung des Verfassungsauftrags der Medien notwendig

Der Service Public, wie er national von der SRG und regional von privaten Radio- und Fernsehsendern übernommen wird, bildet einen Grundpfeiler des westlichen Journalismusverständnisses. Er beschreibt den in der Verfassung festgehaltenen Auftrag an die Massenmedien, die Bevölkerung sachgerecht zu informieren, zur Bildung,…

WiFOR, ARD, ökonomischer Nutzen

In dem WiFOR-Gutachten zum ökonomischen Nutzen der ARD (online) heißt es, dass die ARD 24.000 Menschen direkt beschäftige. Hinzu kämen noch einmal ca. 74.000 indirekte und induzierte Beschäftigungsverhältnisse. Damit hätte man mit 3,03 einen Multiplikator, der mehr als doppelt so groß wie der der gesamten Branche der audiovisuellen Medien- und Rundfunkveranstalter (1,29) sei.

Wenn man sich den 20.KEF-Bericht ansieht, dann ist für die ARD beim Personalaufwand (gesamt) festgehalten, dass die ARD über ca. 29.000 Mitarbeiterkapazitäten verfügt. (S. 138)

  • Fest angestelltes Personal (69% – ca. 20.000 Mitarbeiterkapazitäten)
  • freie Mitarbeiter (23 % – ca. 6.700 Mitarbeiterkapazitäten)
  • Arbeitnehmerüberlassung (2%)
  • Personal bei GSEA ohne eigene Rechtspersönlichkeit (2% nur der ARD zuzuordnen).

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