Zitiert: Kann man überrascht sein, dass sich die ARD mit Framing beschäftigt

Unverständlich ist allerdings, warum so viele Journalisten, die das „Manual“ kritisch kommentierten, offenbar völlig überrascht davon waren, dass die ARD sich um professionelle Kommunikation bemüht. Über die Arbeit von PR-Profis, die sie gern als „natürliche Feinde“ beschreiben, scheinen viele Journalisten wenig zu…

Das ARD-Bekenntnis zum Fernsehfilm

„Trotz knapper werdender Mittel wird die ARD an einem unserer wichtigsten Güter, dem Fernsehfilm made in Germany, nicht rühren”, kündigte Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen bei der Jahreskonferenz der ARD-Koordination Fernsehfilm und ARD-Degeto in Hamburg an. „Meine Überzeugung ist, dass wir…

Zitiert: Worin sich der Fall “Relotius” sowie “Menschen hautnah” gleichen

Zwar betonte Ellen Ehni, Chefredakteurin des WDR Fernsehens, am 24. Januar gegenüber dem Online-Portal „Meedia“, es gebe „keine Parallele zwischen Relotius und diesem Fall“. Was in einer Hinsicht stimmt: Die Autorin hat nichts gefälscht – aber sehr wohl Inhalte verfälscht. Wie bei Relotius sollte man auch hier allemal darüber diskutieren, was die enthüllten Einzelfälle über das System aussagen. Wenn die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Ausgabe vom 22.1.2019) über die Nutzung der Plattform komparse.de bei der Produktion von „Ehe aus Vernunft“ schreibt: „Die Journalistin hatte nach vergeblicher Recherche eine Annonce geschrieben“, dann stellt sich beispielsweise die Frage: Welchen Anteil hat der WDR an dem Druck, dem sich die Autorin offenbar ausgesetzt fühlte? Generell gilt: „Wenn Redaktionen sich quotenbringende Themen ausdenken und dann Protagonisten suchen, die zur Geschichte passen, verschwimmen Erwartungen und Realität“, schreibt Kathrin Hollmer in der „Süddeutschen Zeitung“ (Ausgabe vom 25.1.2019).  Weiterlesen Zitiert: Worin sich der Fall “Relotius” sowie “Menschen hautnah” gleichen

Zitiert: Beitragserhöhung nur dann, wenn auch Qualität ohne Quote möglich ist

Die Formel der ARD und des ZDF darf eben nicht wie bei der Konkurrenz lauten: Qualität oder Quote, sondern Qualität und Quote und im Zweifelsfall auch Qualität ohne Quote. Dafür und nicht als Startgeld beim Rattenrennen sind die Einnahmen durch Gebühren gedacht. Nur wenn das garantiert wird, darf über eine Erhöhung der Rundfunkgebühren überhaupt erst nachgedacht werden.

 

Michael Jürgs: „Schmunzeln, bis die Anstalt kracht“, FAZ, 27.9.2011 (online)

 

Alexander Kluge: Im Fernsehen gibt es mehr Kriminalität als in der Gesellschaft

„Im Moment haben Sie eine Fehlentwicklung. So viel Kriminalität wie derzeit in den Krimis durchdekliniert wird, gibt es in der Gesellschaft gar nicht. Das ist die Anpassung an angebliche Zielgruppen. Eine Zielgruppe ist nichts Wirkliches.“ An einer anderen Stelle kritisiert er: „Die…