Zitiert: Digitalabgabe in Österreich

Das Netzwerk Steuergerechtigkeit schätzt, so steht es in einer Drucksache des Bundestags, dass die vier größten Digitalkonzerne (Alphabet, Meta, Apple, Microsoft) etwa 3,4 Prozent Steuern auf in Deutschland erwirtschaftete Gewinne zahlen. Zum Vergleich: Der reguläre effektive Steuersatz für Unternehmen in Deutschland liegt…

Zitiert: Übergewinnsteuer statt Digitalabgabe

Dabei gäbe es hier echt gesetzgeberischen Spielraum. In Zeiten, in denen eine Übergewinnsteuer für Ölkonzerne auf unterschiedlichen Seiten viel Sympathie genießt (und eigentlich bloß die Vermutung dagegenspricht, dass die deutsche Politik kein funktionales Gesetz zustande kriegt), spräche nichts gegen eine Übergewinnsteuer für die horrend steigenden Quasi-Monopolgewinne von Alphabet/Google, Meta/Facebook und Co.. Auch wenn sie anders heißen sollte und vielleicht könnte.

Christian Bartels, MDR Altpapier, 15.04.2026 (online)

Klick-Tipp: Neue Spinnen im offenen Netz

Bund und Länder nähern sich der Einführung einer Digitalabgabe. Um aber ein reales Gegengewicht zu den großen US-amerikanischen und chinesischen Digitalplattformen zu schaffen, ist eine Weichenstellung besonders wichtig: Mittel aus der Digitalabgabe sollten nicht nur in „den Journalismus“ fließen, wie es oft…

Zitiert: Eine Digitalabgabe schafft keine Monopole ab

Die Google-Vertreterin wies darauf hin, dass die engmaschige Regulierung von Google keinen deutschen oder europäischen Champion hervorgebracht habe, trotzdem gebe es „einen Wettbewerb der Inhalte-Anbieter, die Nutzer haben die Möglichkeit zu entscheiden, wohin sie gehen“. Frank widersprach der Behauptung, dass Google durch…