Zitiert: Es braucht die Abweichung

„Aber das Problem bei den Algorithmen bei Netflix und Co. ist, dass sie davon ausgehen, dass man immer dasselbe sehen will. Machst du mal einen Fehler und schaust irgendeinen Unsinn — zack, bekommst du nur noch Mist vor geschlagen.“ Und dann gibt es noch ein grundsätzliches Problem mit algorithmisierten Vorschlägen, quasi eines von gesellschaftlicher Tragweite: Fortschritt wird unmöglich gemacht. Denn dafür braucht es Abweichung vom Gewohnten, Irritation. „Schau dir Kultformate von früher an: Flash Gordon, Blues Brothers, La Boum. Viele waren Flops, sind erst später cool geworden, als die Zeit reif dafür war.“ (Paid)

Oliver Kalkofe, zeit.de, 24.06.2023 (online)

Zitiert: Werden die Streamingdienste wie das alte Fernsehen

Disney+ führt Werbung ein, Netflix flirtet mit Helene Fischer: Werden die Streamingdienste wie das alte Fernsehen – und was wird dann aus den deutschen TV-Sendern? […] Wer Blockbuster sehen will, braucht keinen Fernsehsender mehr. Und Netflix? Wer da in der Flut an…

Zitiert: Warum viele Streaming-Serien abgesetzt werden

In Hollywood werden gerade eklatant viele Streaming-Serien abgesetzt und Ideen abgeschmettert. Das ist auch eine gute Nachricht. […] Die Branche trennte sich zudem von zwei weiteren Alleinstellungsmerkmalen: Amazon und Netflix führten Werbung ein, was Hastings im SZ-Gespräch 2019 für seinen Dienst noch…

Zitiert: ZDF will keine Konkurrenz zu Warner, Disney oder Sony sein

Wir haben uns auch im Linearen nie als Konkurrenz zu Warner, Disney oder Sony verstanden. Natürlich ist heute alles auf einem Bildschirm näher zusammengerückt. Aber das Geschäftsmodell der Streamer besteht hauptsächlich darin, eine Serie – die vielleicht tatsächlich lokal in Deutschland produziert…

Zitiert: Beruht das Geschäftsmodell der Streamer auf einem Schneeballsystem?

Nach Debatten um Rassismus und Sexismus kommt nun die ökonomische Krise des Hollywood-Kinos. Die Studiobosse glauben, dass Streaming ihre Rettung sei. Womöglich ist es aber ihr Ende. Es geht dabei also offensichtlich nicht darum, eine Nachfrage zu bedienen. Es geht darum, dass…