Zitiert: Netflix, Disney+, Apple, Amazon kaufen Talente weg

Die BBC ist zwar nach wie vor wichtig für die Kreativbranche, die einen großen Teil der britischen Wirtschaft ausmacht, indem sie auch Talente entdeckt und entwickelt. Aber wenn diese Talente ein bestimmtes Niveau erreichen, werden sie mittlerweile von Netflix, Disney+, Apple, Amazon und anderen großen Streamingdiensten weggeschnappt, denn die BBC kann mit deren Budgets nicht mithalten. Aber das ist natürlich ein Problem.

Klaus Taschwer, derstandard.at, 24.01.2026 (online)

Zitiert: Warum US-Medien Trump entgegenkommen

Disney ist in mehr als 130 Ländern tätig und beschäftigt rund 225.000 Mitarbeiter – ein virtueller Nationalstaat mit Unternehmensaktionären, die das Unternehmen bei strategischen Entscheidungen rechtlich berücksichtigen muss. Die Führungskräfte argumentierten, dass ein aktiver Rechtsstreit mit einem amtierenden Präsidenten das Geschäft beeinträchtigen…

Zitiert: Der Unterschied zwischen Disney und den öffentlich-rechtlichen Sendern

Disney war von Anfang an unser Wunschpartner und Hauptadressat. Wir wussten, dass das deutsche Team nach relevanten Stoffen suchte. Und tatsächlich fiel die Entscheidung für „Deutsches Haus“ dort sehr schnell. Das war uns auch deshalb so wichtig, weil wir unser Momentum nicht verlieren wollten. Ein öffentlich-rechtlicher Sender hätte eine komplexe Finanzierung mit Förderung und Vorverkäufen aus dem Weltvertrieb nach sich gezogen. So brauchte es nur eine Unterschrift – und wir konnten loslegen.

Sabine de Mardt, dwdl.de, 14.11.2023 (online)

Zitiert: Geheimniskrämerei der Streamer

Ich finde diese Geheimniskrämerei der Streamer ätzend. Das ist so, als ob man jahrelang für den 100-Meter-Lauf trainiert, nach dem Rennen aber seine Zeit nicht gesagt bekommt, sondern an den Gesichtern der Umstehenden ablesen muss, ob man eher gut oder eher schlecht war.

Annette Hess, dwdl.de, 14.11.2023 (online)

Zitiert: Folgen eines Kulturkampfes bei Neuverfilmung eines Disney-Klassikers

Aber von den Diskursen der Gegenwart bleibt natürlich auch und gerade Hollywood nicht verschont. Viel zu lange entsprachen die Rollenbilder vieler US-Filme den konservativen Klischees der Nachkriegszeit, Rassismus und Misogynie inklusive. Weil gerade die Amerikaner es aber gern übertreiben mit der Pendelbewegung…