Zitiert: Die Reduzierung der Drehtage beim Tatort

Wir drehen zweimal im Jahr etwas über vier Wochen. Heute sind es 22 Drehtage, zumeist 22 Werktage. Wochenenddrehs werden meist vermieden, da sie auch sehr kostspielig sind. Früher waren es 26 bis 28 Drehtage. Es muss gespart werden, das merkt man deutlich, das tut auch weh. Eigentlich wollte ich als Kommissar Thiel nicht viel reden, als ich die Rolle annahm, ich wollte ein Muffelkopf sein, der meist schweigt. Das funktioniert aber nicht mehr so. Dialoge kosten eben weniger als Außendrehs.

Axel Prahl, sueddeutsche.de, 30.10.2025 (online)

Zitiert: Sparsamkeit verändert „Tatort“ aus Münster

Nach Schilderungen von Schauspieler Axel Prahl hat Sparsamkeit beim produzierenden WDR Auswirkungen auf seine Rolle als Kommissar Frank Thiel im „Tatort“ aus Münster. „Eigentlich wollte ich als Kommissar Thiel nicht viel reden, als ich die Rolle annahm, ich wollte ein Muffelkopf sein,…

Zitiert: Die Reduzierung der Drehtage beim Tatort

Der erste „Tatort“, den ich in den Achtzigern mit Götz George gemacht habe, da hatten wir 30 Drehtage. Das war aber auch George zu verdanken, der konnte das als Star durchsetzen, sodass die Arbeit mit etwas weniger Hektik möglich war. Die anderen hatten damals auch schon nur um die 26 Tage. Jetzt sind es zwischen 20 und 22 Drehtage. Je jünger die Regisseure sind, umso härter werden sie rangenommen. Wenn Sie frisch von der Filmhochschule kommen, können Sie nicht verhandeln, da sind Sie froh, wenn Sie überhaupt Regie führen dürfen. Das ist Ausbeutung, und vor allem, es macht die Filme nicht besser. Aber das ist den Sendern egal.

Dominik Graf, sueddeutsche.de, 14.05.2025 (online)

Zitiert: Qualifizierte öffentliche Kritik an der ARD wächst

Beschwerden erreichen die ARD unentwegt, das sind die öffentlich-rechtlichen Sender gewohnt. Nicht alle Kritik an ihnen ist substanziell. Die offenen Briefe von Autoren und Regisseuren, die zuletzt an die ARD adressiert worden sind, haben jedoch eine andere Qualität. Denn darin geht es…

Zitiert: Wie die Sender bei Dritten sparen

Der Jurist Steffen Schmidt-Hug arbeitet seit 1996 als Medienanwalt und war unter anderem Geschäftsführer des Bundesverbandes Regie (BVR). Seit 2008 betreut er als selbstständiger Rechtsanwalt und Agent Filmschaffende in allen beruflichen Fragen. Er beschreibt den Status quo folgendermaßen: „Früher hatten Produktionsfirmen 30…