Zitiert: Medien bilden keine objektive Realität ab

Medien bilden keine objektive Realität ab, sondern dekontextualisieren Ereignisse, gewichten, setzen Prioritäten – und schaffen damit ihre eigene Version der Welt. Worüber wir reden, bestimmt, was wir als wichtig empfinden. Wenn wir zulassen, dass diese Entscheidung automatisiert wird, verlieren wir die Kontrolle über unsere Wirklichkeit.

Franz Becchi, berliner-zeitung.de, 18.06.2025 (online)

Zitiert: Der Fälscher, der die Medien hereinlegt

Der italienische Aktivist erklärt seine Falschmeldungen – zuletzt über den Tod Elfriede Jelineks – als Aktivismus gegen Breaking-News-getriebenen Journalismus Der Mann hat schon Päpste zu Tode gebracht und österreichische Ex-Bundeskanzler, Diktatoren und viele Schriftstellerinnen, obwohl sie munter weiterlebten. Am Dienstag sagte er…

Zitiert: Ohne Heimatzeitung wird es finster in Deutschland

In Thüringen existieren insgesamt 36 verschiedene lokale Medienangebote. In der Landeshauptstadt Erfurt sind es 23, im Saale-Holzland-Kreis nur noch zwei. Bei diesen Informationsofferten dominieren nach wie vor klassische Medien, insbesondere die Lokalzeitungen. Sie sind immer noch die wichtigste Quelle lokaler und regionaler…

Zitiert: Darum stehen deutsche Medien beim Nahostkonflikt so oft in der Kritik

Das Problem sei die sehr starke Emotionalisierung auf allen Seiten, sagte der Mainzer Professor im WDR. Das Thema werde überlagert von innerstaatlichen und außenstaatlichen Akteuren. Es gebe wahnsinnig viel Propaganda. Man habe viele verschiedene Ebenen von Täter-Opfer-Strukturen, Wahrnehmungen und Traumatisierungen über Jahrzehnte…