Zitiert: Christian Schertz kritisiert Vorverurteilung durch Haltungsjournalismus

Medienanwalt Christian Schertz beklagt bei „Suite“ mit Serdar Somuncu „eine neue Generation von Journalistinnen und Journalisten“, die das Verhalten anderer beurteilen, bewerten und Folgen einfordern. Diese „Missionarische“ führe zu einer problematischen medialen Vorverurteilung. Früher seien es im Persönlichkeitsrecht meist um Prominente gegangen, heute habe sich das durch Social Media „epochal verändert“. Lob gibt es für den ÖRR: Dort habe er „sehr oft“ Programm-Verantwortliche erlebt, „die sich hinter ihre Leute gestellt haben“.

Suite – der Kulturtalk mit Serdar Somuncu, ARD, 28.05.2025 (online)

Zitiert: Die mediale Marginalisierung Afrikas

Die mediale Marginalisierung Afrikas in sogenannten Leitmedien ist erdrückend und konsequent. Nur ein minimaler Anteil der zur Verfügung stehenden Sendezeit bzw. Druckseiten wird für afrikanische Themen verwendet. Selbst fundamentale Ereignisse in Afrika wie „der tödlichste Krieg des 21. Jahrhunderts“ (Tigray) und die…

Zitiert: Vom Fachjournalismus zum Faktenfinder

Erfundene Nachrichten, falsche Tatsachenbehauptungen, schräge Informationen: Im ÖRR grassieren Fake News. Die Ursache ist leicht auszumachen: Der Abbau des Fachjournalismus. […] In der Tat sind die Spezialkenntnisse von Fachjournalisten nicht nur die Basis für eine enorme Recherchetiefe in kurzer Zeit, sondern auch…

Zitiert: Der Seismograf bei vielen Ostdeutschen

Der Seismograf ist bei vielen Ostdeutschen, die ich kennenlernen durfte, sensibel eingestellt. Die Menschen haben oft bessere Antennen, sie erspüren mehr Schwingungen zwischen den Zeilen. Das ist mir auch persönlich nahe. Ich bin zwar nicht ostsozialisiert, aber ich weiß, wie es sich anfühlt, herablassend behandelt zu werden. Ich mag so etwas überhaupt nicht. Und ich kenne auch das Gefühl, wenn man nicht alles auf dem Silbertablett serviert bekommt, sondern sich etwas erkämpfen muss.

Tom Buhrow, berliner-zeitung.de, 25.05.2025 (online)

Zitiert: AfD kann nicht kurzfristig zurückgedrängt werden

Vor allem aber heißt das eines: kein Politiker, keine Regierung, kann der AfD den Zustrom an Wählerstimmen kurzfristig abstellen. Keiner kann Menschen, die bei knapp sechs Prozent Arbeitslosenrate und allgemeinem Arbeitskräftemangel Angst haben, arbeitslos zu werden, diese Angst nehmen. Niemand ist in…