Zitiert: So geht Rechtsrutsch

Apropos „Zustrombegrenzungsgesetz“: Vor ein paar Jahren wäre das Wortgetüm als schiere Demagogie geächtet worden, heute glitscht es nachrichtlich durch. So geht Rechtsrutsch.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 02.02.2025 (online)

Zitiert: Journalistisches Dilemma

Wie können Medien nicht darauf reagieren, was der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sagt. Das gleiche gilt für Musk, der jetzt so etwas wie ein Schattenpräsident ist. Gleichzeitig laugt diese Strategie aus. Man hechelt nur noch hinterher und bleibt zugleich immer an der Oberfläche. Und den Medien fehlt offenbar die Möglichkeit, das alles noch einzuordnen. Sind Trumps sieben dumme Tweets heute genauso wichtig wie die Ankündigung, dass er Grönland besetzen will? Eigentlich ist es die Aufgabe von politischer Berichterstattung, das einzuordnen und der Aufreibungsstrategie etwas entgegensetzen.

Natascha Strobl, MDR Altpapier, 05.02.2025 (online)

Zitiert: Die lähmenden Mechanismen des Medienbetriebs

Weil sie seit ihrem Rücktritt offener und ehrlicher spricht, kriegt die ehemalige Grünen-Chefin Ricarda Lang viel Lob von Journalist:innen. Nur ihre Kritik an der Rolle von Talkshows und Medien wird dabei geflissentlich überhört, beobachtet Peer Schader. […] Die Schere im Kopf komme…

Zitiert: Das Problem mit „nachgestellten Szenen“

Und das ist ein Problem, das die Öffentlich-Rechtlichen sich für meinen Geschmack dringend zurück auf den Schirm holen müssten. In sämtlichen Doku-Formen wimmelt es längst von nachgestellten Szenen und Reenactments, die stets perfekt bebildern, was auf der Tonspur gerade ein Gesprächspartner oder…