Zitiert: Das Problem mit „nachgestellten Szenen“

Und das ist ein Problem, das die Öffentlich-Rechtlichen sich für meinen Geschmack dringend zurück auf den Schirm holen müssten. In sämtlichen Doku-Formen wimmelt es längst von nachgestellten Szenen und Reenactments, die stets perfekt bebildern, was auf der Tonspur gerade ein Gesprächspartner oder…

Zitiert: Warum viele Menschen Medien misstrauen

In manchen Teilen der Bevölkerung, gerade auch in Sachsen, sinkt das Vertrauen in die Medienlandschaft genauso wie das in die Politik. Dieser Eindruck wird nun durch eine wissenschaftliche Studie des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaften der Universität Leipzig gestützt […] Fragen an…

Zitiert: Boulevardjournalismus funktioniert nach perfiden Geschäftsmodell

Da werden Persönlichkeitsrechte mit Füßen getreten, angeblich im Interesse der ach so sehr an schmutzigen Geschichten interessierten Öffentlichkeit.

In Wahrheit geht es um Auflage (früher), Reichweite (heute) und damit um Geld. Wenn es schiefgeht und sich Betroffene juristisch wehren, muss hier und da ein bisschen gezahlt werden. Aber auch das ist eingepreist. Und die Rechnung geht eigentlich immer zugunsten des Boulevards auf.

Steffen Grimberg, taz.de, 29.01.2025 (online)

Zitiert: Warum man denken könnte, die Medien seien gesteuert

Wir halten es für gesetzt, dass die Redaktionen etablierter deutscher Medien weder von der Regierung gelenkt sind noch absichtsvoll manipulative Propaganda betreiben. Versetzt man sich jedoch in die Lage einer Person, die einen Konsens in Medien und Politik zu einer politischen Streitfrage…

Zitiert: Journalismus ist einem Großangriff ausgesetzt

Es bedeutet, dass dieser Journalismus in einer gesellschaftspolitisch noch nicht wirklich entzifferten Weise einem Großangriff ausgesetzt ist, der auf drei Ebenen läuft. Erstens werden die Werbemärkte kannibalisiert. Nur eine einzige Zahl: 2024 haben Google, Facebook und Amazon mehr als die Hälfte aller…