Zitiert: Doch wer sind sie, „die Menschen“?

Die 30 Prozent, die in Sachsen die AfD wählten? Der Mob, der auf den Straßen „Lügenpresse“ brüllt? Und überhaupt: Was und wen will man mit einer „Reform“ der ARD erreichen? Anhängerinnen und Anhänger der AfD heim ins Reich holen?

In Wahrheit handelt es sich um einen Kniefall der demokratischen Parteien vor dem nationalistischen Ungeist. Denn gerade jetzt bräuchte es eine Stärkung des bestehenden ARD-Konzepts. Eine Förderung hochwertiger und kritischer Sendungen in den Bereichen Politik und Kultur. Das wäre die Reform. Aber nicht deren Abschaffung oder Zusammenlegung. Denn hier lauert die wahre Gefahr für unsere Demokratie.

Michael Herl, fr.de, 29.10.2024 (online)

Zitiert: ORF-Chef Weißmann ist „Medienmanager des Jahres“

ORF-Generaldirektor Roland Weißmann ist der „Medienmanager des Jahres“ 2024. Der 56-jährige gebürtige Oberösterreicher erhielt die Auszeichnung vom Branchenmedium „Österreichs Journalist:in“ für sein „außergewöhnliches ganzheitliches Gesamtverständnis“ für den ORF. Er steuere das größte Medienunternehmen des Landes „geschickt durch die Untiefen zwischen Politik und…

Zitiert: Wenn die Verletzung von Persönlichkeitsrechten kein gutes Geschäft mehr ist

Das Medienhaus Ringier soll für eine rechtswidrige Kampagne gegen eine Schweizer Kommunalpolitikerin zahlen. Ein mögliches Urteil könnte wegweisend sein. Denn es geht nicht nur um einen symbolischen Betrag, sondern um alle Gewinne, die mit den Artikeln erzielt wurden. Die Klägerin hofft auf…

Zitiert: „World News“ ohne den Rest der Welt

ABC World News ignoriert den Globalen Süden. Kein Bericht zur größten humanitären Krise oder dem tödlichsten Krieg. Was steckt hinter diesem blinden Fleck? Gerade einmal etwa drei Prozent der Sendezeit der reichweitenstärksten US-amerikanischen Nachrichtensendung, der ABC World News Tonight, entfielen im Jahr…