Zitiert: „News Avoidance“ ist nicht das Problem

Viele in der Medienbranche spielen das Thema „News Avoidance“ seit ein paar Jahren ganz groß, und jeder zieht seine eigenen Schlüsse daraus. Klar, wer einen Bogen um Nachrichten und Journalismus macht, ist als Kunde verloren. Dabei könnte man „News Avoidance“ auch positiv interpretieren: als eine bewusste Aktion und Praxis ganz besonders Journalismus-affiner Menschen. Viel mehr sorgen sollte man sich um diejenigen, die der Journalismus überhaupt nicht erreicht.

Alexandra Borchardt, 07.07.2026 (online)

Zitiert: Es braucht, anders gesagt, mehr Medienjournalismus

Und vielleicht lohnt es sich, an dieser Stelle noch einmal zu zitieren, was eine amerikanische Kommission über die Pressefreiheit 1947 schrieb: „Wir empfehlen, dass die Angehörigen der Presse sich in intensiver gegenseitiger Kritik üben. Ein hoher professioneller Standard wird kaum erreicht werden,…

Zitiert: Presserat, Rundfunkräte und Landesmedienanstalten als „zahnlosen Monster“

Während die einen die Harmlosigkeit des Presserats beklagen, empören sich die anderen über das Vorgehen der Landesmedienanstalten. Das wirft die Frage auf: Welche Medienkontrolle hätten wir denn gern? […] Wenn man nicht die ganze Idee ablehnt, dass Medien sich an die Einhaltung…

Zitiert: Homeoffice und mobile Workspaces haben Folgen für kreative Prozesse

In analogen Zeiten fand alles in Präsenz statt. Es gab keine Newsrooms, sondern feste Arbeitsplätze, kein Homeoffice und keine mobilen Workspaces, bei denen man kommt und geht. Wenn das Arbeiten an festen Orten und in Präsenz wegfällt, ändert sich viel. Bekannte, die…