2009 sagt der damalige Google-CEO Eric Schmidt in bemerkenswert selbstbewussten Worten: „Wir haben entschieden, dass Reichweite der Wert ist, den wir unseren Partnern zur Verfügung stellen.“ Eine folgenschwere Entscheidung für den Journalismus. Neben dem Werbemarkt funktioniert nun also auch die… Weiterlesen
Vielleicht kann man sich in einem solchen Umfeld, in dem jede Seite sofort bereit ist, übers Stöckchen zu springen, besonders wenig Ironie erlauben. Andererseits glaube ich, dass die Verwirrung und Verstörung, die sie produzieren kann, auch etwas Gutes hat. Weil… Weiterlesen
Weniger Witz wagen? Über meinen Text über das Julia-Ruhs-Porträt im „Spiegel“ und das Risiko von Ironie in einer polarisierten, kontextlosen Welt.
Der Fehler ist natürlich, überhaupt von Ironie Gebrauch zu machen. Journalistenlehrer warnen eindringlich vor ihren Gefahren. Wolf Schneider und… Weiterlesen
Gut erfunden ist mindestens so überzeugend wie schlecht gelebt. Ich habe in all meinen Büchern immer fiktive Interviews – manchmal als solche deklariert, manchmal nicht.
Und das gehört auch dazu. Das Interview ist eine Erzählform wie die Novelle und kann… Weiterlesen
Die Inhalte im Netz, all die Textmengen, mit denen die KI lernt, werden schlechter werden. Früher waren das nahezu ausschließlich von Menschen geschriebene Texte, da war natürlich auch Quatsch dabei, aber nicht so viel. Nun aber werden immer mehr KI-generierte… Weiterlesen