Zitiert: Animation made in Germany braucht bessere Bedingungen

Obwohl Animation nur ungefähr 7 Prozent der in Deutschland produzierten Filme ausmacht, gehen über 50 Prozent des internationalen Box Office auf ihr Konto. Umso wichtiger ist es, in Deutschland Rahmenbedingungen vorzufinden, die sich auf dem internationalen Markt messen können, denn Animation findet grenzübergreifend…

Zitiert: Ich würde mir mehr Mut wünschen

Verrückte Filme. Mehr neue Gesichter, gerade im Kino. Mehr zukunftsorientierte Geschichten! Ich wünsche mir, dass Filmemacher dem Publikum zutrauen, Dinge zu verstehen, die nicht offensichtlich sind. Den Zuschauer selbst entscheiden lässt, was er fühlt in den Szenen. Denn wie oft höre ich den Satz: „Das versteht der Zuschauer nicht.“ Doch das tut er.

Felicitas Woll, the-spot-mediafilm.com, 21.08.2026 (online)

Zitiert: Wie junge Youtuber gerade ganz Hollywood vorführen

Youtuber deklassieren mit ihren Debütfilmen gerade die teuersten Produktionen Hollywoods. Jetzt kaufen die Studios dort nach, wo die Ideen herkommen: bei den kollektiv geschriebenen Mythen des Internets. Die zwei großen Kino-Überraschungen des bisherigen Jahres kommen von zwei jungen Männern, die noch vor…

Zitiert: Zum „afrikanischen Kino“ gebe es enormen Nachholebedarf

Zunächst einmal ist Kino eine Kunstform, die leider sehr große finanzielle Mittel braucht. Deshalb gab es in vielen afrikanischen Ländern gar nicht die Bedingungen für eine kontinuierliche Filmproduktion, wie wir sie aus Europa kennen. Lange war das künstlerische Kino aus Afrika stark von Förderungen etwa aus Frankreich abhängig, also aus den ehemaligen Kolonialländern. Keine einfache Ausgangslage. Zugleich habe ich das Gefühl, dass da noch sehr viel zu entdecken ist. […]

Wir ignorieren in Europa große Teile afrikanischer Kultur bis heute. Beim Film ist das besonders sichtbar. Da gibt es einen enormen Nachholbedarf.

Ulrich Köhler, epd film, 30.03.2026 (online)